11 Tipps rund um den Boston Marathon

Start Boston Marathon.

von Stephanie Peterson

Im Herbst findet praktisch jedes Wochenende in einer anderen Stadt ein Marathon statt… und das hat uns an unseren Besuch beim Boston Marathon erinnert. Hast du gewusst, dass adidas zu den Top-Sponsoren dieser berühmten Veranstaltung zählt? Wir finden das super, denn so können auch wir bei Runtastic mehr bei dem historischen Laufevent bewirken. #adidasfamily #strongertogether

Start Boston Marathon.Copyright: Boston Athletic Association

Im April verbrachten zwei von uns Runtastics ein langes Wochenende in Boston, um mit eigenen Augen zu sehen, was dort so los ist. Und um uns Inspiration für zukünftige Auftritte von Runtastic beim Boston Marathon zu holen. Bevor Marathonveranstaltungen im Herbst wieder Hochsaison haben, wollte ich meine wichtigsten Learnings von unserem Marathon-Wochenende mit dir teilen. Vielleicht bekommst du so auch Lust, nächstes Jahr – als Läufer oder Zuseher – nach Boston zu kommen! Wir würden uns freuen, dich dort zu sehen!

11. Eine Stadt läuft
Während der Marathonvorbereitungen durch Bosten zu schlendern war richtig cool, vor allem, weil die gesamte Stadt zu diesem Event beträgt. Ich habe noch nie so viele freiwillige Helfer, Polizisten, Polizeihunde und Co. gesehen, die sich gemeinsam auf etwas Großartiges vorbereiten. Das ist einfach unglaublicher Teamspirit! Der mich übrigens auch an den Anschlag vor ein paar Jahren erinnert hat. Ich bin echt beeindruckt, wie die Stadt und die internationale Läufercommunity damit umgegangen sind und sich nicht einschüchtern haben lassen. #BostonStrong

10. Nur ein Wort: Airbnb!
Nachdem wir sehr kurzfristig beschlossen hatten, nach Boston zu fliegen, waren alle Hotels entweder ausgebucht oder wahnsinnig teuer. Aber: Wir fanden ein tolles Apartment ganz in der Nähe des Zielbereichs und hätten es damit nicht besser treffen können. Unser Tipp: Sieh dir Unterkunftsoptionen wie Airbnb an, wenn du zum Marathon nach Boston kommen möchtest! Oder auch in jeder anderen Stadt.

9. Joggen in Boston ist genauso motivierend wie deprimierend 😉
Ich war täglich morgens in South End und Back Bay laufen und muss sagen: Das gesammelte Lauftalent dort war beeindruckend, aber auch irgendwie einschüchternd! Selbst wenn du sonst allen beim Joggen davonläufst, solltest du dich darauf einstellen, dass du rund um den Marathon in Boston regelmäßig überholt wirst. Und das, obwohl die Läufer sich dort in ihrer Ruhephase befinden – wow!

8. Iss Pasta in North End: Carboloading – auch für Nicht-Läufer
Du liebst die italienische Küche und Kultur? Dann solltest du North End mit all seinen winzigen italienischen Restaurants und Shops einen Besuch abstatten. Wir empfehlen: Folge dem Freedom Trail bis in den italienischen Stadtteil, und zwar am besten am frühen Abend. Die meisten Lokale dort nehmen keine Reservierungen an, was bei den beliebtesten Spots zu Wartezeiten von einer guten Stunde führen kann.
Noch ein Tipp: Laufend neue Städte zu erkunden ist ein Hit. Wie wär’s mit einem langen Wochenende in Berlin, Istanbul oder Dublin diesen Herbst?

7. Die richtige Seite (der Straße)
Lass dir Eines gesagt sein: Wenn du am Vormittag noch nicht auf der Seite der Straße bist, wo du hin möchtest, dann kannst du einen Wechsel vergessen. Wir sprechen aus Erfahrung… Immerhin konnte ich meinen Starbucks-Kaffee nach meinem Morgenlauf um 7 noch von der anderen Straßenseite holen, aber später dann gab es kein Durchkommen mehr! Solange du dir dessen bewusst bist, kannst du allerdings früh genug deinen Platz finden und die Show genießen.

Werbeplakat des Boston Marathon.

6. Athleten im Rollstuhl sind die größte Inspiration
Ein paar Stunden vor dem eigentlichen Marathonstart fahren Athleten im Rollstuhl von Hopkinton (dem kleinen Ort, wo der Marathon beginnt) in Richtung Boylston Street los. Wenn die Männer und Frauen dann über die letzten paar hundert Meter der Rennstrecke düsen, geht eine Welle der Bewunderung durch die Zuschauermenge. Man kann den Enthusiasmus direkt spüren. Und mit dem Applaus der Menge wird der Start zu einem spannenden Wettkampftag eingeläutet. Gänsehaut garantiert!

5. Shopping-Tour: Die coolsten Laufklamotten
Die John Hancock Sport & Fitness Expo, die adidas Runbase oder einer der vielen Pop-up-Shops: Wo du auch vorbeikommst – irgendein cooles Teil solltest du dir auf jeden Fall gönnen! Ich selbst sammle eigentlich weder Souvenirs noch Event-Shirts… aber die Fitnesskleidung beim Marathon ist so richtig cool! Alles in fröhlichen Farben und qualitativ hochwertigen Materialien. Ein paar T-Shirts, Shorts und Co. haben es direkt in meinen Koffer geschafft 😉

4. Lust auf ein Baseball-Spiel in Fenway?
Kein Baseball-Fan? Schade. Fenway ist das älteste Stadion des Landes und mit seinem Green Monster, Hot Dogs, einem kalten Drink und der einzigartigen Atmosphäre ein ideales Ausflugsziel.
Unser Tipp: Nimm dir auch Zeit für ein wenig Sightseeing, Sportveranstaltungen oder einen Theaterbesuch, wenn du zu einem Marathon in eine fremde Stadt reist. In Sydney bietet sich ein Besuch in der Oper an, in New York City locken Empire State Building, Rockefeller Plaza oder Broadway,…Drei Mädchen sitzen in einer übergroßen Baseball Kappe.

3. adidas hat’s drauf!
Seit dem ersten Tag unserer Partnerschaft waren wir ein stolzes Mitglied der adidas-Familie. Nachdem wir das Team und die adidas-Produkte in Boston „in action“ gesehen haben, hat sich dieses Gefühl noch verstärkt. Die Ausstattung für den Marathon war top, die Aktivitäten rund um das Event sowohl für Läufer als auch für Zuschauer ein Traum. Ich bin echt schon gespannt, was adidas in den nächsten Jahren so vorbereiten wird!

2. Nächstes Jahr sind wir dabei – auch digital! 🙂
Ein weiteres Ziel von uns, das wir seit der unglaublichen Erfahrung in Boston noch viel stärker verfolgen ist, ein integraler Bestandteil der digitalen adidas-Welt zu werden. Der Boston Marathon sowie viele weitere Marathons und Laufveranstaltungen in aller Welt bieten uns großartige Chancen, um neue Läufer zu treffen und zu begleiten. Halte in Zukunft die Augen offen – wir freuen uns schon darauf, dich kennenzulernen 🙂

1. Zuseher-Tipp: Die letzte Stunde ist die spannendste!
Ob wir größten Respekt vor Marathon-Gewinnern haben? Selbstverständlich. Ob sie uns zutiefst beeindrucken? Na klar. Trotz alldem ist die emotionalste und inspirierendste Phase des Marathons (und nicht nur in Boston) die letzte Stunde bevor das Rennen offiziell beendet wird.
All jene Läufer, die dann mit Tränen in den Augen und mit teils unsicheren Schritten die Ziellinie erreichen, machen solche Wettkämpfe erst zu dem, was sie sind. Hier geht es darum, Menschen zusammen zu bringen, die an ihre eigenen Grenzen gehen, sich gegenseitig unterstützen und ihr Bestes geben – für etwas, woran sie glauben. Ich habe noch nie jemanden so lang und aus vollem Hals angefeuert wie am 18. April 2016. Dass die Namen der Läufer auf ihren Startnummern standen, machte das Ganze noch viel emotionaler und persönlicher, und ich möchte dir hiermit ans Herz legen, den Läufern selbst zuzujubeln – egal, ob du zusiehst oder vorher selbst gelaufen bist. Du wirst es sicher nicht bereuen!

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