6 schlechte Gewohnheiten, die dir den Schlaf rauben

Junger Mann schlaeft im Bett.

Wir legen uns abends ins Bett und sehnen uns nach Einem: tiefer, fester Schlaf. Doch es will nicht klappen – wir bleiben wach. Minute um Minute vergeht. Wir wälzen uns von der einen auf die anderen Seite. Und obwohl wir so müde sind, kommen wir einfach nicht zur Ruhe…

Dir ist es sicherlich auch schon einmal so gegangen? Für diesen Blogbeitrag haben wir uns auf die Suche gemacht – auf die Suche nach schlechten Gewohnheiten, die uns den Schlaf rauben!

Kellner arbeitet auf seinem Tablet.

1. Bestrahlung mit blauem Licht

Liegst du abends oft in deinem Bett und hast dein Smartphone in der Hand? Weil du noch schnell ein wenig durch den Newsfeed scrollen willst? Oder ein paar interessante Artikel auf deinem Phone lesen möchtest? Dir ist bestimmt schon einmal aufgefallen, dass du danach nicht richtig einschlafen konntest. Die Ursache: blaues Licht!
Fernseher, Computer oder Phone – von Elektrogeräten wird blaues Licht abgegeben. „Bleib wach, es ist Tag!”, denkt sich unser Organismus. Denn blaues Licht wirkt wie Koffein; das haben Studien ergeben. Kein Wunder, dass die Bestrahlung mit Licht von Smartphone und Co. Schlafstörungen verursachen kann.

Unser Tipp:

Versuch deinen Smartphone- oder PC-Konsum abends einzudämmen bzw. ab einer gewissen Uhrzeit gar nicht mehr zu den Geräten zu greifen. Ist das für dich keine Option, kannst du dir Apps herunterladen, die den Bildschirm in sanfte Orange-Rot-Töne färben. Diese Apps ahmen die Tageszeit nach: Sonnenuntergang am Handy ist angesagt 🙂 Im Gegensatz zu blauem Licht wird unser Körper nicht daran gehindert, das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.

Junge Frau haelt einen Kaffee in ihren Haenden.

2. Zu viel Koffein

Runtastic CEO Florian hat es vorgemacht: Er hat einen Monat lang auf Koffein verzichtet. Könntest du dir vorstellen, weder Kaffee noch andere koffeinhaltige Getränke zu dir zu nehmen? Das muss natürlich nicht sein. Willst du aber besser schlafen, empfiehlt es sich, ab einer gewissen Uhrzeit (z.b. nach 14 Uhr) darauf zu verzichten. Natürlich variiert das von Person zu Person. Doch bedenke, was Schlafforscher James Maas herausgefunden hat: Koffein wirkt sechs bis acht Stunden im Körper. Ganz schön lange, findest du nicht?

Paar trinkt Rotwein beim Abendessen.

3. Alkohol vor dem Zubettgehen

Ein kleines Gläschen Wein am Abend kann ein netter Schlummertrunk sein. Nimmst du abends allerdings zu viel Alkohol zu dir, stört das deinen Schlaf. Wie hast du nach der letzten Partynacht, in der du einige Drinks zu dir genommen hast, geschlafen? Tief und fest? Oder wurdest du oft wach und warst unruhig? Alkohol stört den sogenannten „REM-Schlaf”: Ein Viertel unserer Nachtruhe verbringen wir in dieser Phase, die für Wiederherstellungsprozesse unseres Körpers von enormer Bedeutung ist. Experten empfehlen daher, Alkohol nicht später als zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen zu sich zu nehmen.

4. Das Schlafzimmer ist zu warm

Klar, es ist gemütlich, sich abends in ein warmes Schlafzimmer zu legen. Vor allem dann, wenn der/die Partner/in zu kalten Füßen neigt 😉
Ein zu warmes Zimmer ist für wohltuenden Schlaf jedoch nicht förderlich. Ein kühler Raum hilft hingegen, schneller einzuschlafen. Die National Sleep Foundation empfiehlt, die Temperatur zwischen 16° und 21°C zu halten. Wir haben hier außerdem einige Tipps für dich, wie du bei Hitze besser schlafen kannst.

5. Ein üppiges Mahl vor dem Schlafengehen

Das ist uns sicher allen schon einmal passiert: Wir gehen abends mit Freunden ins Restaurant und essen einfach alles, was das Herz begehrt. Recht haben wir, warum sollte man beim Dinner auch fasten?
Später kommen wir nach Hause, legen uns ins Bett – und unser Magen fühlt sich an, als wäre ein Stein darin. Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt: Eine Tasse (koffeinfreier!) Tee oder ein kleiner Verdauungsspaziergang können helfen. Und das nächste Mal behalten wir uns vielleicht im Hinterkopf, abends nicht so gierig zu sein 😉

6. Intensives Training am Abend

Sport kurz vor dem Zubettgehen kann den Schlaf stören. Das fand man in einer Studie heraus. Vielleicht hast du spät abends ein anstrengendes Bodyweight-Training oder einen Lauf absolviert und konntest nicht gut einschlafen? Natürlich ist jeder Mensch anders. Allerdings empfehlen Schlafforscher, das Workout zwei bis drei Stunden vor der Zubettgehzeit zu beenden. So klappt’s auch mit der Nachtruhe.

Hast du Tipps für guten Schlaf? Poste sie als Kommentar!

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Tina Sturm-Ornezeder Tina liebt das geschriebene Wort, Avocados, Yoga und ist vor allem eines: wahnsinnig neugierig! Neue Trends aufzuspüren und darüber zu berichten, das ist ihre Passion. Alle Artikel von Tina Sturm-Ornezeder anzeigen »

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