8 Fragen, die sich jede Läuferin schon einmal gestellt hat

Young woman stretching after her workout.

Du bist leidenschaftliche Läuferin? Und manchmal stellst du dir einige Fragen, wie zum Beispiel, was du vor einem Lauf essen sollst? Ob es besser ist, mit oder ohne Plan zu trainieren? Für den heutigen Artikel unserer Serie „Your Healthiest & Happiest #RuntasticSummer2016″ haben wir unsere Runtastic-Nutzerinnen gefragt, was sie gerne von uns wissen möchten. Lies die acht häufigsten Fragen sowie die Antworten darauf in diesem Beitrag nach!

Junge Frau beim Dehnen nach ihrem Lauftraining.

1. „Was soll ich vor dem Lauf essen oder trinken?”
Generell empfiehlt es sich, vor dem Training leicht verdauliche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Unser Tipp: Iss vor einem Lauf am Morgen Lebensmittel wie ein Stück Brot mit Marmelade oder eine kleine Portion zuckerfreie Cornflakes mit fettarmer Milch. Läufst du am Nachmittag oder Abend, empfiehlt sich davor ein Stück Brot mit magerem Käse oder Aufstrich. Eine Banane, ca. eine halbe Stunde vor dem Lauf genossen, gibt dir zusätzliche Power. Fettreiche Lebensmittel solltest du unbedingt vermeiden: Diese liegen nur unnötig schwer im Magen. Nach dem Training kannst du übrigens ein selbstgemachtes isotones Getränk zu dir nehmen.

2. „Wie wähle ich den richtigen Sport-BH aus?”
Beim Sport-BH-Kauf sollte man natürlich nicht nur auf die Farbe schauen 😉 Weil sich unsere Brüste beim Laufen (und beim Sport generell) in drei verschiedene Richtungen bewegen, sollte der richtige BH bestens unterstützen – und das nicht nur bei einer großen Oberweite.
Der ideale Sport-BH hängt nicht nur von den Cups ab (wie viele glauben), sondern vor allem vom unteren Band und dem Rückendesign: Racerback-Modelle oder BHs mit gekreuzten Haltern eignen sich am besten, um das Gewicht der Brust gleichmäßig zu verteilen.

Junge Frau läuft am Meer entlang.

3. „Ich bin Hobbyläuferin und habe immer wieder mit Knieschmerzen zu kämpfen. Was soll ich tun?”
Das ist keine Seltenheit, denn nahezu jeder zweite Läufer klagt über das „Runner’s Knee”. Grundsätzlich gilt: Ignoriere Schmerzen auf keinen Fall und lass dich beim Arzt zur Sicherheit durchchecken. Die gute Nachricht ist: Durch spezielles Training lassen sich Probleme mit dem Knie meist sehr gut therapieren. Achte auf genügend Abwechslung im Lauftraining, mit einer Kombination aus Körperkoordination, Beweglichkeits- und Kraftübungen. Premium-Mitglieder haben übrigens Zugang zu mehr als 70 Lauf-ABC-Videos, die diese Themen umfassen.

4 „Vielleicht eine blöde Frage, aber was mach ich mit meinen Haaren? Wie sollte die ‚perfekte’ Sport-Frisur aussehen?”
Blöde Fragen gibt es nicht! 🙂 Auf jeden Fall solltest du deine Haare, wenn es die Länge erlaubt, zusammenbinden. Sind sie offen, verheddern sie sich durch den Laufwind. Bei vielen Läuferinnen reicht es oft nicht, sich einen Pferdeschwanz zu binden: Während des Laufs kann er immer weiter nach unten in den Nacken rutschen. Ein geflochtener Zopf oder ein fester Dutt eignet sich daher am besten als Sport-Frisur. Verwende außerdem am besten zwei Haargummis übereinander. Das sorgt für extra Halt. Aber Vorsicht, die Frisur sollte niemals zu straff sein! Das kann zu Kopfschmerzen führen. Verwende auch Haarbänder, um einzelne Härchen oder den Pony aus der Stirn zu halten – wenn du schwitzt, kann das sonst zu Pickeln führen.
Willst du außerdem wissen, was du mit deiner Mähne nach einem Lauf machen kannst? Wir haben in diesem Video einige Tipps und Tricks für dich zusammengestellt.

Gruppe von Frauen beim gemeinsamen Lauftraining.

5. „Meine Laufhose hat keine Tasche, eine Jacke trage ich beim Laufen meistens nicht. Wie verstaue ich also am besten meinen Schlüssel?”
Auch diese Frage ist im Runtastic-Team schon öfter aufgetaucht und wurde bereits zahlreich diskutiert 😉 Denn selbst wenn eine Hosentasche vorhanden ist, ist diese für den Schlüssel meist auch noch zu klein… Unsere Geheimtricks: Klemme deinen Schlüssel direkt unter dem Gummibund der Hose ein oder fädle ihn in deine Schuhbänder ein – wie einen Laufchip.

6. „Hügelig laufen – ja oder nein?”
Das kommt ganz auf deine Laufperformance an. Ausprobieren solltest du das Laufen auf hügeligen bzw. bergigen Routen jedoch allemal. Der Trainingseffekt wird großartig sein, weil dein Körper aufs Neue gereizt wird. Du verbesserst deine Kondition und vor allem deine Koordination. Abseits von befestigten Strecken und Straßen ist dein ganzer Körper gefordert und deine koordinativen Fähigkeiten werden verbessert. Bringst du Abwechslung in deine Laufroutine, ist das effektiver, als immer nur dieselbe Strecke oder Distanz zu laufen. Also können wir diese Frage mit einem klaren „Ja” beantworten.

Junge Frau beim Workout im Freien am Meer.

7. „Soll ich mit oder ohne Trainingsplan laufen?”
Ein Trainingsplan ist für dich dann sinnvoll, wenn du auf ein ganz bestimmtes Ziel hintrainierst, wie z.B. auf einen 10-km-Lauf oder einen Halbmarathon. Ein Plan hilft dir dabei, konsequent und regelmäßig zu trainieren und dein Ziel vor allem nie aus den Augen zu verlieren. Läufst du aus purer Freude, als Ausgleich zum Alltag, und um deinem Körper einfach etwas Gutes zu tun, dann brauchst du einen Trainingsplan nicht unbedingt. Achte aber trotzdem immer auf die Signale deines Körpers und gib ihm die nötigen Ruhephasen nach deinen Läufen.

8. „Kann ich während meiner Periode laufen gehen oder nicht? Worauf muss ich achten?”
Prinzipiell gibt es keinen Grund, warum du während deiner Periode auf das Laufen verzichten musst. Im Gegenteil: Bewegung kann deine Bauchschmerzen sogar reduzieren. Außerdem werden durch das Laufen Endorphine ausgeschüttet und deine Stimmung wird schlagartig verbessert (die während der „Tage” ohnehin oft nicht so gut ist 😉 ). Zu empfehlen ist Bewegung also allemal! Am besten ist jedoch, nach individuellem Empfinden zu entscheiden, in welchem Umfang du Sport machen möchtest.

Hast du noch weitere Fragen oder sogar hilfreiche Tipps? Teile diese doch auf Instagram, Twitter und Facebook unter den Hashtags #RuntasticSummer2016 und #rungirlrun mit uns!

Junge Frau beim Dehnen nach ihrem Lauf.

In der kommenden Woche teilt Diätologin Julia wieder ihr Wissen mit dir. Unter dem Titel „Beerenhunger” zeigt sie, wie dir die roten Früchte beim Abnehmen helfen können. Außerdem hat sie für dich ein paar gesunde Rezepte zum Nachkochen zusammengestellt. Sei gespannt!

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Tina Ornezeder

Tina liebt das geschriebene Wort, Avocados, Yoga und ist vor allem eines: wahnsinnig neugierig! Neue Trends aufzuspüren und darüber zu berichten, das ist ihre Passion. Alle Artikel von Tina Ornezeder anzeigen »