Bauchmuskeltraining 2.0: Warum Core-Workouts deine Gesundheit fördern

Athletin macht Sit-ups

Möchtest du etwas für deine Gesundheit tun und Muskeln aufbauen, ist es besser deine Core-Muskeln zu stärken und dich nicht nur auf dein Bauchmuskeltraining zu konzentrieren. Warum? Deine Core-Muskulatur ist die wichtigste Muskelgruppe deines Körpers. Eine starke Körpermitte unterstützt und erleichtert alltägliche Bewegungsabläufe. Das Problem ist, dass das viele Menschen nicht wissen und darüber hinaus – aufgrund eines ungesunden Körperideals – noch glauben, dass ein flacher Bauch und definierte Bauchmuskeln allein reichen.

In diesem Artikel wirst du mehr über dein Core-Muskeln erfahren, warum Core-Workouts wichtig für deine Fitness sind und welche wirklich effektiv sind. Wir verraten außerdem, warum Workouts, die sich nur auf deine Bauchmuskeln konzentrieren, dich nicht an dein Ziel bringen werden.

Was sind Core-Muskeln?

Deine Core-Muskeln bilden die Muskelgruppe in deiner Körpermitte. Dazu gehören Bauchmuskeln (Musculus transversus abdominis, Musculus obliquus externus abdominis und Musculus rectus abdominis), untere und mittlere Rückenmuskeln, Rückenstreckermuskeln, Hüften, Pomuskeln, Beckenbodenmuskulatur, das Zwerchfell und die Musculi fidi (Skelettmuskeln).

Sie alle spielen nicht nur eine große Rolle für deine sportliche Performance, sondern auch deine allgemeine Gesundheit.

Frau macht Core-Workout

Warum sind starke Core-Muskeln wichtig?

Bei so gut wie jeder alltäglichen Aktivität brauchst du deine Core-Muskeln. Beim (Auf-)Heben von Dingen, um aufrecht zu stehen und zum Generieren von Kraft beim Laufen und anderen sportlichen Aktivitäten. Eine starke Körpermitte beugt ebenso Rückenschmerzen vor, vor allem im unteren Rücken.

Die folgenden Übungen eignen sich perfekt, um deine Core-Muskeln zu stärken und zu trainieren.

Die besten Core-Übungen

Die fünf besten Übungen für deine Core-Muskulatur:

Plank

Versuch’s mit diesen Plank-Varianten für mehr Abwechslung

Brücke

V-Ups

Russian Twist

Leg Raises

Sieh dir auch diese 10 Core-Übungen an für Schritt-für-Schritt-Anleitungen und ein Core-Workout-Video inspiriert von Tom Daley!

Noch nicht genug? Mach dieses 16-minütige Core-Workout für eine starke Körpermitte:

Weitere coole Workouts sowie Trainingspläne für definierte Bauchmuskeln findest du in der adidas Training App!

Warum Bauchmuskeltraining allein nicht reicht

Ein flacher Bauch oder am besten gleich ein Sixpack – vor allem Werbungen versuchen uns einzureden, dass wir genau das haben müssen, um attraktiv und sportlich zu sein. Auch wenn ein Waschbrettbauch ein Zeichen für trainierte Bauchmuskeln sein kann, müssen sie nicht immer als Sixpack sichtbar sein.

Auf Social Media, im Fernsehen und auf Plakaten lachen uns durchtrainierte Influencer*innen, Stars und Models entgegen. Kein Wunder also, dass viele Leute denken, sie brauchen einen Sixpack, um attraktiv und stark zu sein. Dabei kann nicht jede*r sichtbare Bauchmuskeln haben, denn hier spielen (teils ungesunde) Faktoren wie ein geringer Körperfettanteil, absichtliche Dehydrierung und ein rein auf den visuellen Effekt ausgelegtes Bauchmuskeltraining eine große Rolle.

Bauchmuskel-Übungen wie Sit-ups, Crunches u.Ä. definieren deine Bauchmuskeln, bauen aber keine funktionellen Muskeln auf – das sind jene Muskeln, die du brauchst, um schmerzlos Dinge oder Kinder zu heben oder auch kraftvoll zu sprinten. Darüber hinaus können diese Übungen bei Menschen mit schwacher Rückenmuskulatur zu Zerrungen und in Folge Rückenschmerzen und anderen Verletzungen führen.

Diese Plank-Varianten helfen dir, deinen Rücken zu stärken:

Möchtest du fit werden und deine Bauch- und Core-Muskeln stärken, solltest du also nicht zu viel Zeit mit Abs-Workouts verschwenden, sondern lieber spezifische Core-Übungen machen.

Warum du keinen flachen Bauch oder einen Sixpack brauchst

Eine starke Körpermitte, trainierte Pomuskeln und kräftige Brustmuskeln haben viel mehr Vorteile für dein allgemeines Wohlbefinden als definierte Bauchmuskeln.

Möchtest du zusätzlich dein Körperfett am Bauch reduzieren, gilt wie immer die einfache Regel: Du musst mehr Kalorien verbrennen als du zu dir nimmst. Dabei solltest du allerdings nicht einfach weniger essen, sondern richtig essen und Sport machen. Auch eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit ist hier ausschlaggebend – der Trend, wenig zu trinken, um einen flachen Bauch zu bekommen, ist gefährlich und kann zu ernsthafter Dehydrierung führen.

Fühlst du dich dennoch unwohl und aufgebläht, können dir diese 5 Getränke gegen einen Blähbauch helfen.

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