Dein ❤️ liebt das Radfahren: Tipps für deine nächste Biketour

Man fährt bergauf

Ob als Ergänzung zum Laufen, Ausgleich zum Alltag oder dein erklärter Lieblingssport. Radfahren ist etwas für jedermann. Und wer richtig radelt, kann fast die gesamte Muskulatur seines Körpers trainieren. Durch regelmäßiges Ausdauertraining können die Muskeln mehr Fett verbrennen. Und anders als beim Laufen oder Wandern braucht das eigene Körpergewicht beim Radeln nicht getragen zu werden. Das schont die Gelenke und macht natürlich auch jede Menge Spaß.

Training für den ganzen Körper

Beim Treten sind nicht nur die Beine aktiv, auch die Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken ist stabilisierend tätig. Zusätzlich werden die Muskeln an Armen und der Schulter beansprucht, während man sich am Lenker abstützt. Die Muskeln werden leistungsfähiger und erleichtern auch alltägliche Anstrengungen. Radfahren eignet sich zum Beispiel auch sehr gut als Ergänzung zum Laufen. Aber auch als Einstieg zum Sporteln allgemein, weil man sich relativ lange mit niedriger Intensität bewegen und so die Ausdauer gut steigern kann.

Vorteile fürs Herz und das Kreislaufsystem

Und auch für dein Herz bringt das Radeln viele positive Effekte. Wer regelmäßig aktiv ist, bringt den Kreislauf in Schwung. Der gesamte Körper wird besser durchblutet, langfristig wird auch der Ruhe- und Belastungspuls gesenkt. Das bedeutet gleichzeitig eine geringere Belastung des Herzens bei deinen Fitnessaktivitäten. Sportliches Radfahren tut deinem Herzmuskel gut, denn auch er wird besser durchblutet. Dein Herz wird es lieben. ❤

Vier Freunde bei einer gemeinsamen Radtour.

Mit den folgenden sieben Tipps bist du für deine nächste Radtour bestens ausgerüstet:

1. Der Fahrradkauf

Mountainbike, Rennrad oder Trekkingbike? Entscheide dich für das, was dir am meisten Spaß macht. Experte Sascha Wingenfeld hat dazu einige Ratschläge für dich und verrät dir, wie du herausfindest, welches Rad das richtige für dich ist.

2. Das Rad anpassen und die Gelenke schonen

Ja, Radfahren schont die Gelenke. Damit das stimmt, muss das Fahrrad jedoch gut auf dich angepasst sein. Die Sitzposition sollte angenehm sein und, wenn du sportlich fahren möchtest, solltest du möglichst gestreckt sein. So wird der Rücken geschont und die Tretarbeit noch effizienter. Beim Stand auf dem Pedal sollte das Bein nicht komplett gestreckt, sondern ganz leicht gebeugt sein. Denn wer den Sattel zu hoch einstellt, wippt mit dem gesamten Becken hin und her. Du kaufst dir ein neues Fahrrad? Dann lass es gleich im Geschäft vom Profi an dich anpassen. Hast du schon eines und möchtest wieder aktiver werden? Beim Check im Fachgeschäft ist dir sicher auch hier ein Profi behilflich, der dein Bike auf deine Maße einstellt und dir zeigt, worauf du achten solltest.

3. Die ersten Kilometer

Für den Anfang ist es ratsam, zunächst flache Strecken zu wählen, bei denen du stetig in die Pedale treten musst. Ganz allgemein gilt: Lieber mit einem zu kleinen Gang fahren und häufiger treten, als gleich zu Beginn mit einem zu hohen Widerstand zu fahren. So hält die Muskulatur länger durch. Langfristig ist eine Trittfrequenz von ungefähr 90 Umdrehungen pro Minute empfehlenswert. Wichtig ist am Anfang auch die Herzfrequenz. Sie sollte bei lockerem Tempo 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz nicht übersteigen. Die Trainingsdauer sollte immer an das eigene Fitnesslevel angepasst werden.

Gruppe von Radfahrern auf einer Bergstraße.

4. Der Tritt in die Pedale

Berühre die Pedale mit den Fußballen, nicht mit dem Mittelfuß. Die Knie werden parallel zum Rahmen geführt. Der richtige Fahrstil hilft dabei, deine Gelenke zu schonen und das Maximum deines Kraftaufwands effektiv umzusetzen.

5. Wind und Wetter

Achte bei deiner Radtour auch auf die richtige Kleidung: Ob lang oder kurz, mit oder ohne Arm-/Beinlinge oder Jacke – wähle die für die Wetterlage angemessene Kleidung. Viele unterschätzen gerade bei der ersten Ausfahrt den Wind: Vorsicht, ein beim Wegfahren angenehmer Rückenwind kann sich auf dem Rückweg als Gegenwind zur bösen Überraschung entwickeln. Dann wird die Tour anstrengender, als beabsichtigt.

6. Strecke aufzeichnen und Leistung steigern

Damit du immer weißt, wie weit du gefahren bist oder ob du deine Hausrunde dieses Mal ein wenig schneller geschafft hast, unterstützt dich unsere Runtastic App. Stell einfach in den Einstellungen deine Aktivität von Laufen auf Radfahren um und schon kann es losgehen! Befindest du dich im Fitnessstudio auf dem Ergometer oder bist mit einem schnelleren Rad im Freien unterwegs, so gibt es auch die Auswahlmöglichkeiten Radfahren (Ergometer) und Rennradfahren.

7. Route wählen

Du kannst dir deine bereits gefahrenen Routen ansehen oder aus von dir oder von anderen erstellten Routen in deiner Umgebung auswählen. Willst du keine bestimmte Route fahren, so kannst du auch einfach eine bestimmte Kilometeranzahl angeben, um dir ein Ziel zu setzen.

Dreh gleich eine Runde, genieße den Fahrtwind und die Natur und tu Körper und Seele etwas Gutes.

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Christina-Anna Stenz

Als Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin ist Christina-Anna nicht nur an Medien interessiert, sondern verfolgt mit großer Neugier auch aktuelle Trends im Sport- und Technikbereich. Alle Artikel von Christina-Anna Stenz anzeigen »