Den Rhein entlang: 1000 Kilometer rudern für den guten Zweck

von Heiko Winkler:

1000 Kilometer für krebskranke Kinder zu rudern, das ist die gigantische Herausforderung, der ich mich heuer stellen will. Sowohl sportlich wie auch beruflich möchte ich alles geben und zeigen bzw. herausfinden, was in mir steckt…

Nach meinem sportlichen Karriereende als Eishockeyspieler für Eintracht Frankfurt in den 90ern, nachdem ich beidseitig je 2 Knieoperationen hinter mir hatte, habe ich bei der Frankfurter Rudergesellschaft Germania angefangen, dann jedoch auch hier jobbedingt nach kurzer Zeit wieder aufgehört. Danach bin ich sporadisch mal ins Fitnessstudio gegangen und habe eher den klassischen Haltungsschaden durch das Sitzen vor dem Computer gefördert.

Natürlich war die Sehnsucht nach Sport immer da, aber die Motivation hat einfach gefehlt. Nicht Narziss genug, um wegen meines Aussehens zu trainieren, noch nicht eingeschränkt genug, um aus gesundheitlichen Gründen die Notwendigkeit zu spüren… Ich hatte keine Motivation.

Dies änderte sich letztes Jahr, als ich Pedro Crespo-Ellerkamp kennenlernte: Er war ebenfalls in seiner Jugend Ruderer bei der Germania, bis ein Motorradunfall seine sportliche Karriere beendete. Allerdings hatte er nicht aufgegeben und 2013 den Weltrekord(!) im Dauerrudern auf einem Ergometer aufgestellt: 48 Stunden und 48 Minuten als Charity-Aktion. Wir haben danach bei der Regatta „Rudern gegen Krebs“ gemeinsam mit unserem dritten Mann im Boot, Dean Kadiev, gut abgeschnitten. Darauf wurde unsere Idee geboren, gemeinsam für einen guten Zweck den gesamten Rhein von Kilometer 0 bis 1.000 am Stück zu berudern. Da war die Inspiration!

Um herauszufinden, ob wir den Herausforderungen körperlich wie seelisch gewachsen sein werden, haben wir von Januar bis April 2015 still und heimlich auf Ruderergometern trainiert. Wir begannen bei 60 Minuten und 12 Kilometern täglich, seit April haben wir uns auf 90 Minuten steigern können, die Distanzen liegen mittlerweile bei über 20 Kilometern täglich. Ziel ist dabei nicht nur unsere Fitness und Kraft zu verbessern, sondern auch die Abhärtung. Denn die Hände und der Hintern müssen ebenfalls durchhalten… 🙂

Dann kam der Tag, an dem wir unser geplantes Unterfangen öffentlich gemacht haben. Als einer der ersten Partner konnten wir dabei Runtastic für das Projekt begeistern. Wir nutzen jetzt ab Ende April für das tägliche Training auf dem Wasser die Runtastic App im Ruder-Modus, kombiniert mit dem Radfahr-Modus für die täglichen Wege von und zum Training, auch wenn es nur 10 Kilometer sind. Die Ernährung haben wir ebenfalls umgestellt, müssen sehr viel Kohlenhydrate zu uns nehmen und kontrollieren alles mit einer Körperfettwaage.

Die Trainingsgeschwindigkeit auf dem Wasser machen wir abhängig von unserer Pulsfrequenz, die wiederum mit einer GPS-Uhr inklusive Herzfrequenzmesser ermittelt wird. Dabei helfen uns auch die durchdachten Bike Cases und Gadgets von Runtastic, um auf dem Fahrrad wie im Boot stets connected zu sein.

Über die Runtastic Community kann man mich (und damit das gesamte Boot) ab Mai täglich begleiten und sehen, wo wir rudern und wie sich unsere Fortschritte darstellen.

Natürlich werden wir auch die gesamte 1000-Kilometer-Tour den Rhein entlang mit Runtastic tracken und in der Community teilen!

bravehearts rowing

 

Heiko Winkler ist Kaufman für Marketingkommunikation und Marketingökonomie. Als Marketer mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit liebt er es, den guten Zweck mit seiner sportlichen Motivation zu verbinden. Auf 1000.aoty.de findest du aktuelle Infos rund um das Projekt. Heiko lebt mit seiner Frau in Frankfurt.

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