Die 5 besten Crosstrainings für Läufer im Winter

Shot of a young athlete getting ready for exercising outdoors.

Du kennst doch sicherlich den Spruch: Beim Laufen wird man schnell durchs Laufen.” Das ist auch völlig richtig.

Willst du deine Laufperformance verbessern, musst du dafür hauptsächlich Laufeinheiten absolvieren. Mach jedoch nicht den Fehler, wirklich nur ausschließlich zu laufen: Plane ein für Läufer geeignetes Crosstraining in deinem Trainingsplan mit ein. Denn sonst stößt du schon bald an deine Grenzen.

Wandern im Winter

Durch die einseitige Belastung kann es zu muskulären Dysbalancen kommen. Eine Folge davon können typische Läuferbeschwerden sein: Runner’s Knee, Shin Splints (Schienbeinbeschwerden) und Probleme mit der Achillessehne.

Läufer, die völlig auf alternative Ausgleichssportarten verzichten, haben häufig eine schwach ausgeprägte Bauch- und Rückenmuskulatur. Dies führt zu einem unökonomischen Laufstil und somit zu einer negativen Beeinflussung der Laufleistung.

Doch auch in der kalten Jahreszeit gibt es viele Möglichkeiten für ein alternatives Training.

Unsere fünf Vorschläge für ein effektives Crosstraining:

1. Langlaufen

Langlaufen ist eine komplexe Bewegung, die deinen gesamten Körper fordert.

Es werden weit mehr Muskelgruppen als beim Laufen angesprochen. Dein Rumpf wird gekräftigt und der ganze Oberkörper trainiert. Längere Ausdauereinheiten von über zwei Stunden sind auf Langlaufskiern ebenfalls gut durchführbar.

2. Skifahren

Skifahren

Beim Skifahren werden nahezu alle Muskelgruppen beansprucht. Die komplexen Bewegungsabläufe erfordern neben einer gut trainierten Beinmuskulatur auch starke Bauch- und Rückenmuskeln zur Stabilisation.

Durch die hohen, intervallartigen Belastungen ist auch die Ausdauerfähigkeit ein entscheidender Faktor. Balance und Koordination werden ebenfalls geschult.

3. Skibergsteigen

Das Skibergsteigen trainiert die Kraftausdauer der Beine und des Oberkörpers in hohem Maße.

Die technischen Anforderungen wirken sich positiv auf die Koordination aus. Die Kombination aus Aufstieg und Abfahrt bringt besonders viel Spaß.

4. Schwimmen

Athletischer Mann beim Schwimmen.
Beim Schwimmtraining wird der gesamte Körper gefordert. Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Kraft werden verbessert.

Gleichzeitig werden die Gelenke geschont. Das Wasser trägt dein Körpergewicht. So kannst du intensive Ausdauereinheiten absolvieren, ohne deine Gelenke zu belasten.

Eine weitere Alternative zum normalen Schwimmtraining ist Aquajogging. Dabei kannst du alles einbauen, was du auch bei einem normalen Lauftraining durchführen würdest.

5. Runtastic Results

Man and woman looking at bodyweight exercises list for their workout

Training mit dem eigenen Körpergewicht (z.B. mit der Results App) ist eine effektive Methode, um deinen ganzen Körper fit zu machen.

Komplexe Ganzkörperübungen fordern deine Koordination, Kraft und Ausdauer. Vor allem die für Läufer so wichtige Bauch- und Rückenmuskulatur wird dabei optimal beansprucht.

Wichtig ist, dass du dir ein Crosstraining aussuchst, dass möglichst viele Muskelgruppen trainiert. Optimal sind Bewegungen, die ein hohes Maß an Koordination und Rumpfstabilität erfordern. So kannst du sicher sein, dass du jene Bereiche trainierst, die helfen, deine Laufperformance zu verbessern.

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Herwig Natmessnig Als ehemaliger Profiathlet im Wildwasserslalom brennt Herwig für Fitness. Ob beim Wettkampf oder in der Freizeit: Herausforderungen kann der Sportwissenschaftler selten widerstehen. Alle Artikel von Herwig Natmessnig anzeigen »

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