Die 5 Prinzipien des Clean Eating

Low Carb, Atkins, Paläo – alles schon probiert? Der neue Trend heißt Clean Eating. Im Unterschied zur klassischen Reduktionskost steckt hinter Clean Eating keine Diät, sondern ein Ernährungskonzept. Clean bedeutet sauber, rein.  Den Körper sanieren, bevor der Sommer kommt, und auf Clean Eating umstellen, ist sicher keine schlechte Idee.

Das Clean-Eating-Konzept wurde durch Tosca Reno bekannt. Sie ist der Meinung, dass vor allem auf natürliche Nahrungsmittel gesetzt werden soll. Dabei wird weniger auf Kalorien als vielmehr bewusst auf verarbeitete und haltbar gemachte Lebensmittel verzichtet.

Jemand dippt Gemüse in eine Portion Hummus

Die wichtigsten Prinzipien des Clean Eating haben wir für dich zusammengefasst.

1. Iss regelmäßig und mehrmals pro Tag

Die Mahlzeiten werden am Tag auf 5 – 6 kleinere aufgeteilt. Dazu isst man am besten alle 2 – 3 Stunden. Wichtig ist, keine Mahlzeiten auszulassen – vor allem nicht das Frühstück. Auch das Kauen spielt eine Rolle. Jeder Bissen soll mindestens 25 Mal gekaut werden.

2. Bevorzuge hauptsächlich Vollwertkost

Deine Lebensmittel sollten natürlich, unverarbeitet, nicht raffiniert und ohne Zusatzstoffe sein. Am besten frisch (gekocht) und ohne Verpackung (vor allem Plastik) erhältlich.

3. Kombiniere die Lebensmittel smart

Zu jeder Mahlzeit sollten mageres Protein und Kohlenhydrate mit einem möglichst hohen Ballaststoffanteil gegessen werden. Frisches Obst und Gemüse stehen täglich auf dem Speiseplan. In punkto Fett wird auf pflanzliche Fette – wie Rapsöl zum Kochen, Olivenöl für Salate und Avocado statt Butter – gesetzt. Grundsätzlich gilt auch: weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse und am besten frisch gekocht.

4. Trinke ausreichend – aber keine Kalorien

Täglich mindestens 2 Liter zu trinken ist eine weitere Devise. Jedoch sollten es kalorienfreie Getränke sein, nach dem Motto: „Trinke deine Kalorien nicht.”

5. Meide Zucker, Alkohol & Co

Folgende Inhaltsstoffe sollten weitgehend gemieden werden: Zucker, Alkohol, künstliche Süßstoffe, gesättigte Fettsäuren und Natrium.

Die Clean-Eating-Grundsätze decken sich auch mit den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wer sich also „clean” ernährt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Trotzdem dürfen gelegentlich auch die „nicht-cleanen” Lebensmittel und Speisen ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden.

Die 5:2-Regel kann hier ein guter Anhaltspunkt sein. Wenn du 5 Tage in der Woche „clean” isst, dürfen sich auch 2 „unsaubere” Tage einschleichen.

Probier es doch einfach mal aus und erzähl uns, wie es dir damit geht.

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