„Endlich habe ich mein Leben unter Kontrolle!“ (Manja Woche 11/12)

Blond woman with glasses

Begleite Manja auf ihrem Weg mit Runtastic Results – jede Woche hier auf dem Runtastic Blog. Manja ist Mutter und Ehefrau, hat einen Vollzeitjob und ist bereit, ihr Leben umzukrempeln. Wir sind überzeugt, dass dich ihre Story inspirieren wird. Workout für Workout. Jetzt stehen Woche 11 und 12 auf dem Plan. Und hier findest du alles über Woche 9/10, falls du sie verpasst hast.

Meine elfte Woche:
Ich bin SO motiviert, wie ein hyperaktives Eichhörnchen! Kennt ihr auch so überdrüber-glückliche Menschen, die immer voller Energie und Motivation sind, jederzeit bereit für eine Laufrunde? Leute, denen es wirklich Spaß macht, sich gesund zu ernähren und Zeit an der frischen Luft zu verbringen? Leute, die wir alle liebend gerne schief ansehen und uns dabei denken „Wie mühsam!“ Tja… ich mutiere gerade zu so einem Menschen. Ich geb’s wirklich nur ungern zu, aber ich gehöre jetzt wohl zu denen.

Workout 1: Puh, das Workout war echt, echt, echt hart. Sechs Runden?! Ich bin wirklich stolz, dass ich das überlebt habe.

Frau macht einen Wall-sit beim Workout im Wohnzimmer

Workout 2: Oh, die Bauch-Workouts sind echt super! Ich hätte nie gedacht, dass mir mal so etwas über die Lippen kommt…

Workout 3: Ich hasse Burpees, brrr! Habe ich das schon mal gesagt? Ich glaube, die bringen mich eines Tages um. „Tod durch Burpees.“ Ich sehe die Schlagzeile vor mir. Ich schaffe gerade mal fünf hintereinander, dann brauche ich eine kurze Pause. Übrigens, denkt lieber nicht darüber nach, wie viele Burpees noch fehlen, während ihr sie macht. Ganz blöde Idee 😉 Ich habe überall Muskelkater und bin komplett erschöpft. Aber: Nur noch fünf Workouts, dann habe ich den gesamten Plan fertig.

Blonde Frau mit Brille

Burpees, wir sprechen uns noch!

Workout 4: Wie bitte?! Flat out Burpee Tuck Jump? Ernsthaft? Wie soll denn das funktionieren…? Springen? Echt?! Aber wisst ihr was, ich hab sie dann doch gemacht! Einen nach dem anderen. Spaß hat das allerdings keinen gemacht. Überhaupt nicht.

Blonde Frau mit Brille sitzt nach einem anstrengenden Workout verschwitzt am Boden

Nach Workout 4: Okay, das mit dem Eichhörchen könnt ihr wieder vergessen. Jetzt fühle ich mich eher wie ein griesgrämiger, alter Bär. Und trotzdem: Ich bin stolz auf mich. Nicht nur, weil ich das heutige Workout durchgezogen habe, sondern weil ich generell am Ball geblieben bin. Die vergangenen elf Wochen haben mein Leben verändert. Das klingt kitschig, aber es ist wirklich so. Mein Leben ist jetzt anders.

Eure Manja

Meine zwölfte Woche:
Die allerletzte Woche wird schon nicht so hart sein wie die vorige. Ich soll ja wohl nicht am Schluss noch zusammenbrechen. Oder? Ehrlich gesagt hab ich ein bisschen Angst…

Workout 1: Mein LETZTES Montags-Workout! Kein Spaziergang, das war ganz schön anstrengend. Aber ich bin so weit gekommen, ich gebe sicher NICHT auf! Ich habe mir einfach die ganze Zeit vorgesagt: „Mein letztes Montags-Workout, mein letztes Montags-Workout!“

Workout 2: Oh Mann, vor den vielen Burpees habe ich mich echt gefürchtet! Beim Workout selbst habe ich dann einfach nicht weiter darüber nachgedacht. Ich habe gemacht, was mir mein Phone angeschafft hat, und fertig. Und es hat funktioniert! Ich lebe noch. Glaube ich zumindest… 🙂 Und ganz ehrlich, ich bin stolz darauf, dass mein Bauch immer kleiner wird. Gestern musste ich sogar ein Foto davon machen, als ich mich auf die Couch gesetzt habe.

Foto von einer zerrissenen Jeans

Workout 3: Ich will nicht meeeeehr! Bitte keine Burpees mehr! Und schon gar nicht gleich 90!!! Naja, ich hab’s dann auch diesmal durchgezogen, aber bin an meine Grenzen gekommen. Am liebsten hätte ich mich zusammengerollt und geschluchzt wie ein kleines Kind. Das hilft zwar nicht… aber ich hab’s eventuell trotzdem gemacht. Ein bisschen weinen ist okay.

Workout 4: Ähm ja, und ich dachte, letzte Woche war hart… haha. ABER: ICH HAB’S GESCHAFFT!!! Un-glaub-lich! Ich bin fertig! Ich habe den ganzen Plan hinter mich gebracht! Wir haben es geschafft! Wow… ich habe zum ersten Mal in meinem Leben etwas zu Ende gebracht. Ich bin so stolz auf mich. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Tag vor Freude herumhüpfen. Aber dazu bin ich gerade viel zu erschöpft.

Die zwölfte Woche war wirklich intensiv. Der Gedanke, dass es die letzte sein würde, hat mir sehr dabei geholfen, weiterzumachen. Und jetzt bin ich fertig. Ich kann’s noch gar nicht glauben. Rückblickend waren die letzten zwölf Wochen das Beste, was ich für mich tun hätte können. Davor hätte ich nie gedacht, dass ich mein Leben so radikal ändern könnte. Jetzt fühle ich mich gesund… und ausgeglichen! Das Leben scheint so viel einfacher und ich denke nicht mehr nur darüber nach, was ich als nächstes essen möchte. Vor diesem Trainingsplan hat das Essen über mich bestimmt. Jetzt bestimme ich, was und wann ich esse. Endlich habe ich mein Leben unter Kontrolle!

Hey, seht mal, was ich vor Kurzem NICHT gegessen habe – diese Cupcakes habe ich meiner Tochter zum Geburtstag gemacht und keinen einzigen gekostet. Ich bin wahnsinnig stolz, dass ich nicht mal in Versuchung gekommen bin, einen zu schnappen.

Cup cakes in unterschiedlichen

Ich fühle mich großartig. Umwerfend. Und wünsche mir von ganzem Herzen, dass jeder auf dieser Welt sich so gut fühlen könnte. Jeder sollte dieses Gefühl mal erleben dürfen. Das Leben ist ein Geschenk – mach das Beste daraus!

Wenn du in einer ähnlichen Situation bist, wie ich es war, und einfach aufgeben möchtest – tu’s nicht! Wenn ich das schaffe, schaffst du das auch!

Alles Gute dafür!

Eure Manja

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