Success Stories • 06.09.2017 • Runtastic Team

Fit trotz vollem Terminkalender: Florian Gschwandtner zeigt’s vor

Meetings, Business-Trips und nur wenig Freizeit. Trotzdem schafft es Runtastic CEO Florian Gschwandtner, fast täglich eine Sporteinheit unterzubringen. Und das macht sich bezahlt: „Ich bin davon überzeugt, dass du im Alltag und Job besser und stärker bist und viel fokussierter”, betont Gschwandtner. Wann er als CEO Zeit findet, aktiv zu sein, welche Ziele er sich dabei steckt und worauf er besonders stolz ist, verrät Gschwandtner im Interview.

Gschwandtner exercising

Was bedeutet es dir, fit zu sein?

Fit zu sein ist kein Zustand, es ist eine Lebenseinstellung und ein Lifestyle. Um ehrlich zu sein, kann ich es mir nicht vorstellen, nicht fit zu sein. Es ist einfach mehr als nur ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass Körper und Geist funktionieren. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass das jetzt nicht heißt, dass man immer Sport machen muss. Ich glaube, eine gute Balance ist hier ganz wichtig. Ich merke selbst nach ein paar Tagen ohne Sport oder nach zu ungesundem Essen, dass ich etwas tun muss und auch will, damit ich mich wieder gut fühle.

Was machst du, um fit zu bleiben?

Die Kombination aus Sport und Ernährung ist der Schlüssel, um fit zu bleiben. Da ich beruflich bedingt viel unterwegs bin, packe ich die Laufschuhe immer ein. Zusätzlich ist Bodyweight-Training der Key zum Erfolg. So klein kann das Hotel Zimmer gar nicht sein, dass sich nicht ein paar Liegestütze und Sit-ups ausgehen (wohlgemerkt immer mit den Runtastic-Apps). Ich bin auch der festen Überzeugung, dass fünf Minuten Sport einfach viel besser sind, als eben gar nichts.

Um die Frage nun konkret zu beantworten: Zwei- bis dreimal pro Woche gehe ich laufen. Hier meistens kurze Distanzen zwischen 5 und 10 km und dann bin ich zwei- bis dreimal pro Woche im Studio. Dort trainiere ich entweder mit Gewichten oder mache Bodyweight-Übungen mit Runtastic Results. Mein Training dauert nie besonders lang, so bin ich fast immer in 60 Minuten fertig.

Ein junger Mann auf einem Balance Board

Wann und wie findest du im Alltag Zeit, um zu trainieren?

Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Es ist ganz einfach. Alle, die keine Zeit finden: Entweder eine Stunde früher aufstehen, oder am Abend statt auf der Couch zu liegen, einfach mal rausgehen. Ich mache ein bis zwei Läufe unter der Woche in der Früh. Zwischen 6:30 Uhr und 7:00 Uhr und dann ist dieser Tag schon mal geil.

Ich empfehle übrigens auch vor schwierigen Meetings und/oder Verhandlungen Sport zu machen. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass du im Meeting besser und stärker bist und viel fokussierter. Und das hilft natürlich.

Und wenn du auf Reisen bist?

Wie bereits erwähnt. Meine Laufschuhe habe ich immer im Koffer, Liegestütze kann man auch überall machen und der Rest ist Draufgabe. Eine tolle Sache ist auch, dass man beim Laufen super eine neue Stadt oder Umgebung erkunden kann.

Wie geht’s dir mit diesem Trainingsumfang? Hattest du schon einmal Probleme?

Wie viele andere auch, spüre ich da und dort mal ein Zwicken. 2016 zum Beispiel hat mein Knie nicht so ganz mitgemacht und deshalb musste ich das Laufen abbrechen. Seitdem gehe ich proaktiv einmal im Monat zur Physiotherapie. Das hilft schon sehr. Ebenso finde ich es wichtig, dem Körper Rest-Days und immer wieder auch mal eine Massage zu gönnen (auch wenn ich die viel zu selten genieße).

Wie sieht’s bei dir mit dem Aufwärmen und Dehnen aus – ist dir das wichtig?

Dehnen ist ein wichtiges Stichwort. Zumindest zweimal pro Woche, nehme ich mir vor zu dehnen. Ich habe auch gelernt, dass das Warm-up eine wesentliche Rolle spielt. Früher habe ich mich nie wirklich gut aufgewärmt, weil man glaubt, dass sowieso nichts passieren kann. Und dann kam ein Zwicken in der Schulter und ein Stechen im Arm usw. Seitdem wird zumindest fünf Minuten gut aufgewärmt und der erste Satz ganz gemütlich gemacht. Und damit klappt’s immer ganz gut.

Worauf bist du besonders stolz?

Darauf, dass ich zeigen kann, dass es trotz viel Arbeit möglich ist, einen fitten Körper zu haben und Sport im Alltag unterzubringen. Zusätzlich habe ich mir dieses Jahr zwei Ziele gesetzt: Erstens die 10 Kilometer unter 40 Minuten zu laufen – das habe ich erreicht – und zweitens insgesamt 650 km zu laufen – das habe ich jetzt im August schon erreicht. Somit ist alles gut, ich werde aber trotzdem im Herbst und Winter noch Gas geben 🙂

Was sind deine Top 3 Workout Songs?

3 Übungen, die du kannst, die aber nicht jeder kann?

1. Pistols (einbeinige Kniebeugen)

Gschwandtner pistol squats

2. Sit-to-Handstand

Gschwandtner handstand

3. Superman-Push-up

Gschwandtner superman push up

Florians persönliche Rekorde

  • 5-km-Lauf: 19:11 Minuten
  • 10-km-Lauf: 39:51 Minuten
  • Liegestütze: 115
  • Pull-ups: 25

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