Success Stories • 17.03.2017 • Runtastic Team

Jessie Zapo macht sich für Läuferinnen in New York stark

Überall auf der Welt schließen sich Frauen und Männer in Laufclubs zusammen, um ihre Städte laufend zu erkunden und gemeinsam ihre Ziele zu erreichen. Die ultimative Influencerin der Laufwelt ist Jessie Zapo. Sie ist Teil der Overthrow Series, unserer Kampagne, mit der wir erfolgreiche Sportlerinnen ins Scheinwerferlicht rücken wollen.

Die letzten zehn Jahre über setzte sich Jessie dafür ein, Menschen durch das Laufen zusammenzubringen. Sie wollte so Läuferinnen dazu ermutigen, sich zusammenzutun, um ihre Ziele gemeinsam zu erreichen.

Jessie Zapo running in New York City

„Als Sportlerin wird immer wieder dein Geschlecht betont”, sagt Jessie. „Meine Ziele entwickeln sich immer weiter. Eines davon ist das Empowerment von Frauen durch Sport.”

Mit dem Laufen in der Stadt hat Jessie ihre Nische gefunden. So hat sie sich in Laufclubs überall in der Stadt einen Namen gemacht.

Um wirklich zu verstehen, was ihre Leistung ist, muss man wissen, was das Laufen in der Stadt so einzigartig macht. Man bewegt sich zuallererst in einem völlig anderen Umfeld: Statt in einer einsamen Landschaft müssen sich Läufer in einem Labyrinth aus Menschenmassen und Wolkenkratzern zurechtfinden.

Laufclubs wie die NYC Bridge Runners, wo für Jessie 2005 alles begann, sind im städtischen Raum sehr beliebt, weil sie die Lösung zu den spezifischen Herausforderungen der Stadt bieten:

  • Gemeinsam sicher
    In Städten wie New York, London und Paris ist es nicht immer sicher, im Dunkeln zu laufen – besonders für Frauen. Wenn sich Läuferinnen zusammentun, können sie einander Sicherheit und Unterstützung bieten.
  • Keine Kopfhörer nötig
    In der Stadt ist so viel los – Läufer müssen auf Ampeln, Autos und Menschengruppen achten. Kopfhörer und laute Musik können hier wirklich stark ablenken, aber viele Läufer brauchen Musik zur Motivation. Das Laufen in der Gruppe bringt ein geselliges, unterhaltsames Element hinzu und Läufer werden trotzdem nicht negativ abgelenkt – die perfekte Lösung also.
  • Intervalltraining
    Laufen in der Stadt ist nie langweilig. Die besonderen Hindernisse in der Stadt machen es zu einer eigenen Form von Intervalltraining: An den Ampeln wird angehalten, breite Boulevards bieten die Gelegenheit für Sprints und in den Außenbezirken ist lockeres Laufen angesagt.

Young woman stretching in New York City

Genau das war es, was Jessie am gemeinsamen Laufen in der Stadt so gut gefiel. So konnte sie ihre Liebe zum Laufen mit ihrer Liebe zur Geselligkeit verbinden. Mit den Jahren ist es Jessie gelungen, Laufgemeinschaften überall auf der Welt aufzubauen. Sie arbeitete mit der Londoner Run Dem Crew zusammen und war Teil der adidas-Kampagne Here to Create.

Jessie ging mit ihrer Leidenschaft noch ein bisschen weiter und begann sich auf Laufen und Frauen zu konzentrieren. Im Jahr 2015 gründete Jessie Girls Run NYC für Frauen aller gesellschaftlichen Schichten und Laufniveaus. Jede Woche läuft sie mit ihrer Gruppe durch die Stadt und hilft den Frauen dabei, sich ständig zu verbessern.

Ihr Ziel ist ganz einfach: „Ich möchte Grenzen überwinden. Ich kämpfe für Frauen – ob jung oder alt. Und ich kämpfe für mich selbst.”

Young women running in New York City

Was Jessie für die Laufwelt getan hat – speziell für die Frauen – ist eine Meisterleistung. Sie stellte sich den Herausforderungen, denen Läuferinnen in der Stadt gegenüberstehen, und fand die Lösung in der Gemeinschaft. Women need a breakthrough. Und Jessie bringt sie auf den richtigen Weg dorthin.

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