Erfolgsgeschichten • 13.08.2017 • Runtastic Team

Wie mich 20.588 Schritte täglich gerettet haben

von Stephanie Peterson, Runtastic CMO

In meinem Leben und meiner kleinen Runtastic-Welt in Österreich wird der Alltag oft quartalsweise geplant und bewertet. So weit so gut. Wir definieren dementsprechend viermal pro Jahr unsere Ziele und worauf wir unseren Fokus legen. Dann geht’s ans Arbeiten.

Das erste und zweite Quartal 2017 liefen so gut, dass ich mir zu Beginn des dritten Quartals persönliche Ziele für die nächsten drei Monate setzte (zusätzlich zu meinen beruflichen und teamorientierten Zielen). Als ich mir das scheinbar willkürliche und unbedeutende Ziel setzte, im Juli durchschnittlich 20.000 Schritte pro Tag zu machen, wusste ich noch nicht, dass mir gerade dieses Ziel dabei helfen würde, eine der schwierigsten Phasen meines Lebens zu überstehen.

A young man on the top of Horse Tooth Mountain in Fort Collins, Colorado

Der Juli hat für mich mit einem Lauf/einer Wanderung gemeinsam mit meinem Bruder auf die Spitze des Horse Tooth Mountains in Fort Collins, Colorado, begonnen. Diese Aussicht…

Anfang Juli war ich noch in Denver, Colorado, bei der Hochzeit meines Cousins, und habe während dieser Zeit meine Familie und Freunde ständig genervt, mich auf meinen langen Spaziergängen und Laufrunden zu begleiten, um mein tägliches Schrittziel mit Runtastic Me zu erreichen. Und was bedeutete das für diese schwierige Zeit? Naja, jetzt konnte ich ja wohl schlecht aufgeben, oder? Einen Grund dafür (und auch etwas selbstgemachten Druck) zu haben, aufzustehen und mich jeden Tag zu bewegen, gaben mir die Kraft (und – stell dir vor – manchmal sogar das Selbstvertrauen), die schwierige Zeit zu meistern.

Lies weiter, wenn du meine top sieben Gründe erfahren möchtest, weshalb persönliche Wellness-Ziele so wertvoll sind. Denn all das ermöglichen uns Ziele:

1. Hör nie auf zu lernen – bleib immer dran

Erlaub dir nie, in deinem Leben oder Alltag selbstgefällig zu sein – zuhause, in der Arbeit oder wenn es um deine Fitness und dein Wohlbefinden geht. Probier immer wieder etwas anderes aus, um Langeweile zu vermeiden (oder selbst langweilig zu werden) und halte Geist und Körper in Bewegung.

2. Hab Spaß – allein und mit anderen

Ziele und persönliche Herausforderungen können ein unglaublich toller Weg sein, nicht nur um sich selbst weiterzuentwickeln und zur Verantwortung zu ziehen – sie können auch jede Menge Spaß machen. Teil deine Ziele mit anderen, damit du dran bleibst und auch ihr Leben positiv beeinflusst. Du weißt schließlich nie, wen du inspirierst. #strongertogether

3. Bleib in Bewegung. Du kannst nicht immer vorhersehen, wann du eine (gesunde) Ablenkung brauchst.

Wenn du mit einer großen Enttäuschung oder einem Misserfolg zu kämpfen hast, ist es nur logisch, dass du dich ablenken möchtest. Beachte, dass nicht jede Ablenkung gleich gut ist. Und arbeite daran, dass deine Ablenkung nicht darin besteht, dir selbst oder anderen wehzutun. Halte dich stattdessen an positive Ziele oder steck dir neue, um auch diese schwierige Phase in eine Möglichkeit zu verwandeln, dich persönlich weiterzuentwickeln. 

Do it for you. #MondayMotivation #Runtastic

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4. Fühl dich richtig wohl mit dir selbst (das ist wirklich wichtig)

Hol dir Kraft während der guten Zeiten, um auch die schwierigen zu überstehen. Lerne, dein wahres Ich zu schätzen. Finde Kraft im Alleinsein. Akzeptiere deine Unvollkommenheit. Übe dich in Demut.
Es ist unbezahlbar, wenn du dich auf Familie und Freunde verlassen kannst (und das solltest du manchmal zweifelsohne machen). Aber am Ende des Tages musst du dich mit dir selbst wohlfühlen. Und gib niemandem die Chance, dir dein Selbstwertgefühl zu nehmen. Du schaffst das. Du bist es wert.

Sunset on the Amalfi Coast of Italy

Tolle Sonnenaufgänge und lange Spaziergänge bei Sonnenuntergang (weil es tagsüber einfach viel zu heiß war) an der Amalfiküste in Italien wurden zum fixen Bestandteil meines Monats.

5. Sei egoistisch. Im besten Sinn.

Es stimmt – setz dir Ziele, die dich herausfordern. Ziele, die deine Zeit und Energie fordern. Stell dich selbst über andere – nicht, um respektlos zu sein, sondern, um dich selbst zu respektieren. Motivier dich, beweise, dass du es schaffst, und du wirst belohnt, wie du es nie für möglich gehalten hast. Auf dem Weg werden deine Muskeln stärker, aber das ist wirklich nur ein angenehmer Nebeneffekt…. Die wahre Arbeit und deren Auswirkungen spiegeln sich in deinem Inneren wider <3

6. Mit der Kraft deines Körpers kannst du deine mentale, emotionale und spirituelle Stärke erwecken und wieder aufbauen

Während ich oft predige „Mind over matter!” (oder „Der Geist bewegt die Materie.” auf Deutsch), denke ich, dass der positive Einfluss auch anders herum gelingen kann. Wenn dein Herz, dein Geist und deine Seele aufgeben möchten, lass dich von deinem Körper leiten. Du bist stärker, als du denkst – lass es dir von deinen Oberschenkeln, Waden, Bizeps, Bauchmuskeln und jeder Muskelpartie, die du arbeiten lassen willst, beweisen. Zusätzlicher Bonus: Wenn es dir schwer fällt einzuschlafen, kann es dir helfen, wenn du richtig ausgepowert bist und du so in einen tiefen Schlaf fällst. 😉 #sweatitout

7. Kämpfe. Priorisiere. Und blüh auf.

Diese Worte mögen überflüssig klingen – aber sie können nicht genug betont werden. Indem wir schwierige Zeiten überstehen und unsere Grenzen herausfordern, wachsen wir. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn wir erreichen, von dem andere behaupteten, es wäre (aus welchen Gründen auch immer) nicht möglich. Und indem man am Ende des Tages erkennt, dass man gut genug ist, man weiß, dass man es in sich trägt – was auch immer dein „es” sein mag! – und niemand es schafft, einen herunterzuziehen, blüht man auf.

Also raff dich auf und los geht’s! Sei nicht faul. Sei nicht teilnahmslos. Erlaub dir selbst nicht, in Selbstmitleid zu ertrinken oder zu stark auf die Meinung anderer zu zählen. Du bestimmst, wie du dich fühlst!

Im nächsten Monat (August), werde ich mich auf einen Lauf im September vorbereiten und habe vor, den 12-wöchigen Results Trainingsplan wieder zu starten, damit ich für die Skisaison wieder fit bin 🙂

Was hält das nächste Monat (Quartal oder Jahr) für dich bereit? Starte los und beweise es dir selbst.

#ziele #FTW #weiterentwicklung #motivation #selbstLIEBE #Runtastic

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Runtastic Team

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    Lieber Wolfram, danke für deine Frage. Du bist also 6 x pro Woche jeweils 14,3 km unterwegs?

    • Wolfram Hoff

      ja, in der Tat, liebes Runtastic Team und 630 Höhenmeter schön treppauf, treppab, bergauf, bergab