Nutrition • 28.09.2017 • Runtastic Team

Fixer Zeitplan oder wenn der Hunger kommt: Wann soll ich essen?

Auf den Körper hören und essen, wenn der Hunger kommt oder die Mahlzeiten zu fixen Uhrzeiten einnehmen? Beides hat seine Vor- und Nachteile. Was aber ist die richtige Wahl, wenn man abnehmen möchte?

A man and a woman are having breakfast

Diese Vorteile hat es, wenn du deinem Hungergefühl vertraust

Hunger ist ein natürliches Signal unseres Körpers. Mittels Magenknurren sagt er uns, dass es Zeit für eine Mahlzeit ist. Das Hungerhormon Ghrelin wird in der Magenschleimhaut und der Bauchspeicheldrüse gebildet und regt den Appetit an.

Essen, wenn man hungrig ist, ist etwas Natürliches. Denn der Hunger verrät dir, dass dein Körper Energie braucht, die du ihm, idealerweise mit einer ausgewogenen Kost, zuführst. Egal, ob du drei Hauptmahlzeiten oder sechs kleine Portionen über den Tag verteilt isst: Hör auf dein Sättigungsgefühl. Es sagt dir, dass du genügend Energie zugeführt hast. Nun ist es Zeit, Gabel und Messer beiseite zu legen. Iss langsam, eine Sättigung tritt meist nach ca. 20 Minuten ein.

Wichtig ist, dass du die Hunger- und Sättigungssignale des Körpers zu deuten weißt: Oft verwechseln wir Emotionen oder Gusto nämlich mit Hunger.

Warte nicht auf den Heißhunger

Du wartest mit dem Essen, bis der große Hunger da ist? Das kann dazu führen, dass du dich überisst. Ist der Blutzuckerspiegel sehr niedrig, essen wir manchmal alles, was wir zwischen die Finger bekommen können. Das kann die Gewichtsabnahme negativ beeinflussen.

Gerade für Personen, die mit dem Blutzuckerspiegel Probleme haben (z.B. Diabetiker), kann eine Hypoglykämie (niedriger Blutzuckerwert) gefährlich werden.

Someone is having breakfast

Vorteile eines fixen Essensplans

Ob man nun drei Mahlzeiten pro Tag oder doch sechs- bis siebenmal essen soll, ist umstritten. Ein fixer Essensplan kann für viele Menschen den Vorteil haben, großem Hunger vorzubeugen. So sinkt die Gefahr, sich zu überessen. Auch emotionales Essen wird vermieden. Eine Meta-Analyse überprüfte den Effekt der Mahlzeitenfrequenz auf die Gewichtsabnahme. Es zeigte sich, dass häufige kleine Mahlzeiten den Gewichtsverlust positiv beeinflussen können.

Nachteile eines fixen Essensplans

Wenn du deine Mahlzeiten nach der Uhrzeit richtest, kann es passieren, dass du isst, obwohl du eigentlich nicht hungrig bist. So kann die Energiezufuhr steigen, was mit einer Gewichtszunahme einhergeht. Viele Menschen kommen außerdem mit einer festen Struktur nicht zurecht. Es steigt die Gefahr, dass man sich viel zu viel mit dem Essen beschäftigt und nicht mehr auf seinen Körper hört. Oft überhört man das natürliche Hungergefühl.

Fazit:

Die Nahrungszufuhr sollte etwas Natürliches und nichts Erzwungenes sein. Beide Modelle können dir beim Abnehmen helfen. Wenn du einem fixen Essensplan folgst, dann achte darauf, dich nicht zum Essen zu zwingen, wenn du nicht hungrig bist. Du fühlst dich ausgehungert, deine nächste Mahlzeit wäre aber erst in zwei Stunden geplant? Nimm einen kleinen Snack zu dir. Hör auf deinen Körper: Iss, wenn du hungrig bist und hör auf, wenn du gesättigt bist. Ernähre dich ausgewogen und bevorzuge unverarbeitete, nährstoffreiche Lebensmittel. Willst du abnehmen, spielt ein Kaloriendefizit eine wesentliche Rolle.

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Runtastic Team

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