Mit diesen 5 Tipps beugst du einem Motivationstief vor

In deinem Fitnesstraining begegnest du nicht nur Herausforderungen, die auf deine sportlichen Leistungen bezogen sind. Oft ist die eigentliche Hürde, dich überhaupt für ein Workout zu motivieren.

Wir verraten dir einige Tipps, wie du ein Motivationsloch überwindest:

1. Finde deinen Trainingsplan

Dein Trainingsplan lässt dich auf den ersten Blick daran zweifeln, ihn zu schaffen? Konzentrier dich daher auf die ersten Tage deines Plans und arbeite dich vor. So wirst du nicht sofort von den Trainingseinheiten eingeschüchtert, die erst zu einem späteren Zeitpunkt auf dich warten.

Je stärker zu wirst, desto einfacher werden auch die kommenden Workouts für dich. Veränderung braucht Zeit – nimm sie dir.

Sei ehrlich zu dir selbst:

Such dir einen Trainingsplan, der zu dir passt und nicht den Plan, den du gern hättest. Dieser soll auf dein aktuelles Fitnesslevel abgestimmt und auf ein realistisches Ziel gerichtet sein. Eine gesunde Selbsteinschätzung mag nicht immer deinen Wunschzielen entsprechen, beeinflusst deinen Erfolg aber positiv und beugt Enttäuschungen vor. Mit dem folgenden Quiz kannst du herausfinden, welcher Plan am besten zu dir passt.

2. Such dir ein Ziel

Gleich vorweg: Ja, du brauchst ein Ziel. Ziele motivieren dich, weiterzumachen und deinen Fokus nicht zu verlieren. Dein Ziel kann genauso ein 5-km-Lauf sein wie dein erster Marathon. Auch der Wunsch die Grundfitness zu steigern oder für den nächsten Strandurlaub in Form zu kommen, können persönliche Ziele sein.

Dein Kopf arbeitet für dich:

Stell dir vor dem Workout bereits vor, wie du dich danach fühlen wirst: Du hast dich und deinen Körper gestärkt und gefordert. Darauf und auf die Tatsache, eine weitere Trainingseinheit erfolgreich abgeschlossen zu haben, kannst du richtig stolz sein. Durch die neuen Trainingsreize fühlst du dich viel energiegeladener. Du siehst außerdem schneller Erfolge, wenn du regelmäßig und konsequent dein Ziel verfolgst.

3. Bring mehr Abwechslung in dein Training

Langeweile ist oft ein Grund, warum deine Motivation leidet. Neue Reize und Herausforderungen  bringen dich wieder in Schwung. Kombiniere dein Workout beispielsweise mit einem Lauf oder plane eine Klettertour mit Freunden. Deine gewohnten Trainingsorte zu wechseln, bringt zusätzlich viel Abwechslung und Spontanität mit sich. Ein Bodyweight-Training kannst du übrigens genauso zuhause einlegen, wie bei Sonnenschein im Park oder am Strand. Frei nach dem Motto: Der Ort, an dem du gerade bist, ist dein Gym. Probier’s gleich aus!

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Wenn dein Fokus auf Ausdauer liegt und du gerne joggst, wechsle deine Geschwindigkeiten wie bei einem Fahrtspiel und ändere deine gewohnte Route. Ein neuer Weg lenkt dich ab und du lernst deine Umgebung neu kennen. Deinen Lauf kannst du auch als Aufwärmprogramm nutzen und ein Workout anschließen. Immerhin bist du schon richtig gekleidet dafür.

Unser Tipp:

Zwing dich zu deinem Glück und mach dir ein Training mit Freunden aus oder meld dich für ein Rennen an. Die Chance solche fixen Termine abzusagen ist geringer. Erzähl Menschen in deiner Umgebung, was du vorhast. Damit erzeugst du einen leichten Druck, dich zum Durchhalten zu bewegen. Und vielleicht motivierst du damit auch deine Freunde zum (gemeinsamen) Training!

4. Trau dich, Übungen auszutauschen

Manchmal taucht in deinem Trainingsplan eine Übung auf, die sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht gut anfühlt, oder gegen deine Tagesverfassung arbeitet. Wähl stattdessen eine alternative Übung, die du problemlos schaffst. Im Idealfall soll sie die gleichen Muskelgruppen beanspruchen, da Reihenfolge und Inhalt eines Workouts durchdacht sind. Zum Beispiel kannst du einen Kniehebelauf (= „High Knees”) gegen lockeres Laufen im Stand tauschen, Liegestütze gegen eine Wand gelehnt oder auf Knien durchführen. To-do-Videos in der Results App verraten dir, welche Übungen für welche Muskeln geeignet sind.

Verzweifle nicht:

Nicht jeder Tag ist gleich und auch nicht jedes Workout. Sich von einer Übung die einfachere Variante auszusuchen, zeugt von persönlicher Stärke, nicht aufgeben zu wollen! Erlaube dir auch mal, es dir einfacher zu machen.

5. Lass dich von Pausen nicht entmutigen

Du hast für längere Zeit pausieren müssen, und fühlst dich nun wieder bereit, dein Sportprogramm fortzusetzen? Steig nicht sofort wieder an dem gleichen Punkt ein, an dem du aufgehört hast. Gib deinem Körper etwas Zeit, wieder an deine Trainingserfolge anschließen zu können. Starte an einer leichteren Stelle im Trainingsplan und arbeite dich wieder hinauf. Mach dir bewusst, dass langfristige Erfolge nicht über Nacht geschehen.

Faktencheck: Ursachen von Pausen

Eine Trainingspause kann verschiedene Gründe haben. Gesundheitliche und zeitliche Faktoren sind die häufigsten Gründe für eine Unterbrechung. Oft vergessen wird dabei ein weiterer Grund: Übertraining, verursacht durch falschen Ehrgeiz und Übermotivation, ist schlecht für deinen Körper und somit auch für deine Erfolge. Warum? Weil du deinem Körper keine Zeit gibst, sich zu regenerieren. Deine Muskeln brauchen diese Erholungsphasen, um zu wachsen und die gesetzten Reize zu verarbeiten. Hör also auf deinen Körper!

Und so motivieren sich die  Runtastic-User für Sport:

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Tom Koscher Als Personal Trainer und Running Coach liebt Tom es, sich und andere mit Workout-Ideen zu inspirieren und herauszufordern. Sportlichen Challenges kann er nicht widerstehen. Toms Motto: Warum gehen, wenn man laufen kann? Alle Artikel von Tom Koscher anzeigen »