So bleibst du gesund, motiviert und fit trotz Autoimmunerkrankung

von Kayleigh Rogers

Wenn du darüber nachdenkst, wie du fit und gesund bleiben kannst, wirst du schnell merken, dass man dazu vor allem Motivation braucht. Egal, woher du diese schöpfst – du musst morgens motiviert aufwachen und dich den ganzen Tag stark fühlen, um die richtigen Ernährungsentscheidungen zu treffen, deine Workouts durchzuziehen und dich immer weiter zu verbessern!

Kayleigh Rogers
Leidest du unter einer chronischen Krankheit, kann das deine Motivation ganz schön beeinträchtigen – oder aber deine Krankheit macht dich noch stärker! Das hängt einzig und allein von deiner Einstellung ab. Als bei mir Morbus Bechterew und Morbus Crohn diagnostiziert wurde, dachte ich, ich müsste meinen fitten Lebensstil aufgeben. Ich kenne viele Menschen mit derselben Krankheit, die Fitness quasi aus ihrem Wortschatz gestrichen hatten, und ich glaubte, dass das aus gesundheitlichen Gründen geschehen war. Dass sie einfach nicht fit und gesund leben konnten.

Das war allerdings nicht der Fall! Viele von ihnen hatten sich komplett auf ihre Autoimmunerkrankung konzentriert und so von Sport und gesunder Ernährung abgewendet. Mein Arzt erklärte mir, dass sie dadurch zu faul wurden, auf sich und ihren Körper zu achten. Ja klar, fit zu bleiben kann eine große Herausforderung sein, wenn das Aufstehen alleine schon schwieirig genug ist. Ich verstehe (und weiß aus eigener Erfahrung), dass lähmende Müdigkeit kein Zuckerschlecken ist, dass sie dich in deinem täglichen Leben einschränkt. Ich kann nachfühlen, dass ein Spaziergang nicht nach einer Verbesserung des Tages klingt, sondern ihn noch unerträglicher zu machen scheint. Das Gute daran: Es stimmt nicht!

Aber wie bleibt man trotz Autoimmunkrankheit fit und gesund? Hier sind meine Tipps:

Starte positiv in jeden Tag:  Positiv zu bleiben, wenn du Schmerzen hast, kann extrem hart sein. Aber wenn du dich gleich nach dem Aufwachen daran erinnerst, dass heute ein guter Tag werden kann, hilft das. Versprich dir selbst, sobald du wach bist, dass du zumindest eine Sache tun wirst, für die dir dein Körper danken wird. Sei dankbar, dass du deine Krankheit mit Stolz bekämpfen kannst (das wird viel leichter, wenn du in Remission bist) – das motiviert dich, aufzustehen und zumindest eine kleine Runde spazieren zu gehen und dir ein smartes Frühstück zu gönnen.

Ernähre dich intelligent: Ich weiß, dass das nicht einfach ist, wenn alle um dich herum Burger und Pommes Frites essen. Aber die Ernährung ist das Erste, was auch deiner Krankheit Nährboden schaffen kann. Du musst wirklich SMARTE Entscheidungen treffen, wenn es ums Essen geht. Lerne deinen Körper kennen und lerne, womit er umgehen kann und womit nicht. Wenn du morgen nicht (mit körperlichen Schmerzen) dafür bezahlen möchtest, möchtest du es heute auch nicht essen. Dieser Tipp scheint für jeden, der auf seine Form achtet, zuzutreffen – Tatsache ist aber, dass er BESONDERS für uns, die wir eine Autoimmunkrankheit bekämpfen, wichtig ist. Ein einziges schlechtes Nahrungsmittel kann dich Wochen zurückwerfen. Also lass es! Liebe deinen Körper und gib ihm, was er braucht und verwerten kann.

Wer rastet, der rostet: Das ist mein Lieblingsspruch für meinen von der Arthritis geplagten Körper. Passt aber auch zu jeder anderen Autoimmunkrankheit. Beweg dich – dein Körper wird es dir danken! Du musst dabei nicht gleich mit voller Intensität loslegen, probier’s mal mit spazieren und leichtem Krafttraining ein- bis zweimal pro Woche. Hauptsache du tust etwas (am besten setzt du dir 30 Minuten an je 3-4 Tagen pro Woche zum Ziel). Je stärker du wirst, umso mehr wird dich die Reaktion deines Körpers überraschen. Ein bisschen Bewegung alleine kann dich schon gesünder machen – und das fühlt sich großartig an!

Akzeptiere, dass es auch schlechte Tage geben wird: So, meine lieben Leser und Mitstreiter im Kampf gegen Autoimmunkrankheiten, das ist mein letzter Tipp… lasst euch nicht entmutigen! Es wird schlechte Tage geben. Es wird Tage geben, an denen du keinen Sport machen oder vernünftig (bzw. überhaupt) essen kannst. Das Letzte, was du willst, ist allerdings aufgeben. Akzeptiere, dass an manchen Tagen den Körper gewinnen wird und du dich einfach mal ausruhen musst. Hör auf deinen Körper und liebe dich selbst. Morgen ist ein neuer Tag. Bald wirst du wieder aktiver sein können.

Liebe deinen Körper, hör auf ihn und füttere ihn mit hochwertiger, guter Nahrung. Verlang ihm etwas ab, sodass es dir mit der Zeit besser geht, aber gesteh dir ein, wenn du ihm mal zu viel abverlangt hast. Mach Fitness und Gesundheit zu Prioriäten in deinem Leben und dein Körper wird es dir danken!

Über Kayleigh:

Kayleigh Rogers ist leidenschaftliche Läuferin. Sie hat es geschafft, durch ihren gesunden Lebensstil unzählige Kilos abzunehmen. Mit ihrer Geschichte und ihren Tipps möchte sie andere motivieren. Mehr über Kayleigh auf www.okayfitness.com

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