Daily Habits • 28.06.2017 • Tina Ornezeder

5 einfache Raum-Anpassungen, um besser zu schlafen

Ein Kleiderhaufen hier, ein Koffer dort und der Wäscheständer mitten im Raum: Das Schlafzimmer wird allzu gern als Abstellraum benutzt. Immerhin hat man beim Schlafen ja die Augen zu, stimmt’s? 😉 Fakt ist: Das Gehirn nimmt die Umgebung rasend schnell wahr und speichert die zu den Dingen verknüpften Informationen. Unordnung im Zimmer bringt demnach auch unruhigen Schlaf mit sich. Willst du künftig besser schlafen, sind hier fünf einfache Raum-Anpassungen. Probier’s aus!

Ein junger Mann schläft

1. Eliminiere den Fernseher aus deinem Schlafzimmer

Du kannst vor dem Fernseher so unglaublich gut einschlafen? Falsch gedacht. Denn Studien haben ergeben, dass das vom TV-Gerät abgegebene blaue Licht die Produktion des Schlafhormons Melatonin verhindert. Somit wird der Einschlafprozess verlängert. Außerdem lässt uns das Flackern des Bildschirms unruhig werden; eine angenehme Nachtruhe wird verhindert.
Schlafexperten empfehlen daher besonders Menschen, die Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen haben, den Fernseher aus ihrem Schlafzimmer zu verbannen. Auch Handy und Laptop sollten Tabu sein.

2. Räum unter deinem Bett auf

Die Unordnung im Schlafzimmer macht dir zu schaffen und schnell räumst du alles auf. Hm, hast du vielleicht alles unter dein Bett gestopft? 😉 Keine gute Idee, denn das beeinträchtigt die Luftzirkulation der Matratze. Immerhin verliert man pro Nacht 1,5 (!) Liter Schweiß. Weil die Matratze diese Aufgabe übernimmt und die Flüssigkeit aufnimmt, muss sie auch atmen können. Räum also alles unter dem Bett weg. Du wirst sehen, diese Raum-Anpassung wird dir gut tun – nicht zuletzt, weil du Staub unter dem Bett besser entfernen kannst. Vor allem für Allergiker ist das ein Muss.

3. Mach Platz vor dem Fenster

Das bringt uns zum nächsten Punkt: Mach Platz vor deinem Fenster. Nur so kannst du es morgens zur Gänze öffnen. Regelmäßiges Lüften ist wichtig für das Raumklima: Neuer Sauerstoff gelangt in den Raum und die feuchte Luft wird nach außen abtransportiert.
Experten sind der Meinung, dass die Luftfeuchtigkeit bei 50 % liegen sollte. Und auch die Temperatur im Zimmer ist für erholsamen Schlaf wichtig: Ideal sind 16°C bis 18°C.

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4. Investiere in dunkle Vorhänge

Bist du im Schlafzimmer mit Rollläden gesegnet? Dann wirst du die Dunkelheit, die sie beim Schlafen spenden, sicherlich schätzen. Kannst du dein Zimmer nicht auf diese Weise abdunkeln, investiere in blickdichte Vorhänge und zieh sie abends vor deine Fenster. Dein Körper kann durch die Dunkelheit Melatonin ausschütten, somit wirst du besser einschlafen.

5. Positioniere dein Bett neu

Wenn du morgens oft an Genick-, Gelenk- oder Kopfschmerzen leidest, solltest du nicht sofort zu Tabletten greifen. Sieh dir lieber mal an, wo du im Zimmer dein Bett positioniert hast. Das Kopfteil sollte, so Schlafexperten, nicht direkt an einer Außenwand liegen. Diese ist (vor allem im Winter) besonders kalt. Für den Organismus ist es viel gesünder, wenn das Bett an einer warmen Innenwand steht.

Wie sieht dein Schlafzimmer aus, damit du optimal schlafen kannst? Lass es uns unten in den Kommentaren wissen!

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Tina Ornezeder

Tina ist leidenschaftliche Redakteurin, liebt Smoothies, Yoga und ist vor allem eines: wahnsinnig neugierig! Neue Trends aufzuspüren und darüber zu berichten, das ist ihre Passion.


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  • Anna S.

    Ich bin ein Frischluft-Fanatiker und lasse in der weder-Schnee-noch-Gewitter-Zeit gerne mein Fenster auf und lasse das Rollo dann bis auf einen 2 Finger breiten Schlitz herunter. So kommt ein bisschen Sauerstoff ins Zimmer, ohne dass es zu kalt oder zu hell wird 🙂 Außerdem praktisch dank Fachwerkbau: der Blick von Bett zu Schreibtisch ist mit Balken leicht versperrt, dann sieht man nicht die Arbeit, die noch wartet 😀
    Außerdem hab ich immer was zu trinken neben dem Bett und das Buch, das ich gerade lese 🙂 Mehr brauch ich nicht 🙂