5 Tipps für Laufeinsteiger, die dich wirklich weiterbringen

von Livia von der Heide

Wie oft hast du dir schon vorgenommen, mit dem Laufen anzufangen und es dann doch nicht getan? Zu oft. Aber es ist nie zu spät, um loszulegen und dazu wollen wir dich jetzt ermutigen. Weil wir davon ausgehen, dass du schon viele Laufratgeber für Neueinsteiger gelesen hast, präsentieren wir dir heute unsere Top 5 Tipps, von denen du vielleicht noch nicht gehört hast.

Ein Mann läuft in der Stadt

Unserer Meinung nach beginnen die meisten sogenannten „Rookie Guides” erst beim zweiten Kapitel. Sie beschäftigen sich damit, wie du deine ersten fünf oder zehn Kilometer am Stück laufen kannst. Dabei gilt es die größte Hürde davor zu überwinden: Du musst überhaupt erst mal loslaufen. Und ein zweites und drittes Mal die Laufschuhe schnüren, auch wenn der erste Versuch frustrierend war. Du musst weiterlaufen, auch wenn du dir immer sicherer wirst, dass das „Runner’s High” ein Mythos ist (Spoiler: Ist es nicht.).

Der Weg zum Ziel führt über die Zweifel hinweg. Bei viel zu vielen endet die Laufkarriere, bevor der Ball überhaupt ins Rollen gekommen ist. Das ist schade, denn wusstest du, dass auch eine Liebe zum Laufen erst heranreifen und dann gepflegt werden muss? Es gibt keine „geborenen Läufer“. Aber jeder kann zu einem werden. Hier kommen unsere fünf besten Lauftipps für Anfänger:

1. Nutz die Kraft des Moments

Unser erster Tipp für alle Laufeinsteiger: Direkt loslaufen, wenn du einen Impuls verspürst. Nicht erst warten, bis du dein perfektes, atmungsaktives Running Outfit gekauft, alles über den ökonomischen Laufstil und die perfekte Atemtechnik gelesen hast. Die ersten Schritte sind die schwersten und sollten einfach so schnell wie möglich hinter sich gebracht werden. An den Feinheiten kann später geschliffen werden.

2. Verbündete suchen

Such dir Menschen, mit denen du gemeinsam laufen kannst. Nicht nur, damit deine Lauftermine verbindlich sind, sondern auch, weil ihr euch sicher viel zu erzählen habt. Denn eine „Gesprächsgrundlage“ ist ein zuverlässiger Parameter für das optimale Einstiegstempo. Heißt: Solange ihr euch entspannt unterhalten könnt, mutet ihr eurem Körper nicht zu viel zu.

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3. Vermeide Langeweile

Zu deiner perfekten Vorbereitung gehört auf jeden Fall eine gute Playlist. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass wir leistungsfähiger sind, wenn wir Musik beim Laufen hören. Die Liste sollte dich mindestens eine halbe Stunde mit deinen persönlichen Powersongs versorgen und bei Laune halten.

4. Der richtige Schlafrhythmus

Laufen wirkt anregend und heizt deinem Stoffwechsel ein. Es kann gut sein, dass du unmittelbar nach deinem Run nicht einschlafen kannst. Die Folge: Du fühlst dich am nächsten Tag schlapp. So kommt man ganz bestimmt nicht in den Flow. Zwischen Nachtruhe und dem Lauf sollten mindestens zwei Stunden liegen. Achte darauf, damit keine negative Energie aufkommt, die du mit dem Laufen in Verbindung bringst.

5. Programmiere dein Mindset

Mach dich darauf gefasst, dass du nicht immer Lust aufs Laufen haben wirst. Das geht selbst erfahrenen Läufern so, ja, selbst den selbsternannten Running Junkies! Aber erfolgreiche Läufer haben das Eine raus: Sie speichern das positive Gefühl nach einem Lauf ab und nutzen es, um sich in schwachen Momenten zu motivieren. Dieses Mindset sorgt für einen Schalter in deinem Kopf, den du einfach umlegen kannst. Nach dem Laufen fühlst du dich doch sowieso immer besser, denk immer daran.

Wir sind uns sicher, dass deine Laufliebe an einer der nächsten Ecken auf dich wartet, also mach dich einfach auf den Weg und folge unseren Ratschlägen. Schließ dich am besten der adidas Runners Community in deiner Stadt an und gehe deinen Weg gemeinsam mit anderen. Anmelden kannst du dich über www.adidasrunners.de.

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