Laufen im Urlaub: 4 Tipps, um aktiv zu bleiben

läufer am strand

Der Sommer ist in vollem Gange und der Urlaub nur noch einen Schritt entfernt. Für viele bedeutet regelmäßiges Laufen aktive Erholung: Somit möchten Läufer * innen auch auf Reisen nicht auf ihr liebstes Hobby verzichten. Die folgenden vier Tipps gilt es dabei aber zu beachten:

mann auf dem rennrad

1. Sorge mit Crosstraining für Abwechslung

Viele Läufer * innen, die ein Wettkampfziel verfolgen, nutzen den Urlaub, um das Training zu intensivieren. Bedenke jedoch, dass deine Auszeit als Regenerationszeit vom hektischen Alltag dienen soll. Achte darauf, dass du dir durch das Laufen nicht zusätzlichen Stress auferlegst. Entscheide also schon vor der Reise, ob du ein Trainingslager absolvieren oder viel lieber auf Erholung setzen willst.

Natürlich ist es sinnvoll, das Laufen für den allgemeinen Ausgleich und als Teil der aktiven Entspannung zu nutzen. Versuch jedoch nicht auf Streckenlängen, Geschwindigkeiten und Intensitäten zu achten. Weich ruhig von deinem Trainingsplan ab und probier z.B. andere Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren aus und starte gleich mit einem Bodyweight-Workout in den Tag. Die Abwechslung kann dich in deiner Leistungsentwicklung unterstützen.

Weniger ist manchmal mehr:

Urlaub bedeutet Pause. Zwing dich nicht zum Training, wenn dein Körper Ruhe einfordert.

2. Achte die Bedürfnisse deiner Mitreisenden

Willst du im Urlaub laufen, dann versuch das Training mit den Bedürfnissen deines Partners oder deiner Partnerin, deiner Familie oder Freund * innen abzustimmen. Es gibt kaum etwas Störenderes als dass sich deine Mitreisenden ständig nach deinem Trainingsplan richten müssen.

Das richtige Timing: Nutz die frühen Morgen- oder späten Abendstunden, um laufen zu gehen. Zusätzlich ist es sinnvoll, deine Lieben an deinem Lauferlebnis teilhaben zu lassen: Lass dich von deiner besseren Hälfte, deinen Kindern oder Freund * innen begleiten – gemeinsam sind wir stärker!

3. Schätze die neuen Möglichkeiten

Das Laufen im Urlaub sollte nicht zielorientiert sein. Auch dein Kopf benötigt Abwechslung während des Laufens. Der Reiz liegt gerade darin, neue Dinge zu entdecken: Genieß die unbekannte Landschaft, entdecke neue Wege und nutz die Zeit, um die Umgebung zu erkunden – zum Beispiel könntest du mal Trailrunning ausprobieren. Bei späteren Ausflügen hast du eine bessere Ortskenntnis und gelangst in Gegenden fernab der klassischen Touristenziele.

Tipp:

Achte darauf, dass du mit GPS und einem Kartendownload der Region auf dem Phone ausgerüstet bist. So findest du wieder problemlos zum Ausgangsort zurück.

trail runner

4. Stell dich auf die neuen Gegebenheiten ein

Beachte die neuen Gegebenheiten deines Urlaubsortes und unterschätze die Umstellung für deinen Körper nicht: Klimatische Veränderungen, eventuell eine andere Zeitzone, aber auch die neue Beschaffenheit der Laufstrecken (Sand, Berge) nehmen Einfluss auf deinen Körper. Das kann belasten. Und auch die Intensität der Sonneneinstrahlung ist in den Sommermonaten nicht zu unterschätzen. Durch leichten Wind oder eine kühle Brise am Meer nimmt man die Temperatur und die UV-Einwirkung auf den Körper nicht so wahr. Und auch in den Bergen kann die ungewohnte Höhenluft auf den Läufer belastend wirken.

Achte immer auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den gesamten Tag hinweg, um ein Dehydrieren zu vermeiden. Biete deinem Körper zudem genug Möglichkeiten, sich von den neuen Reizen zu erholen.

Vergiss nicht: Im Urlaub fit bleiben, heißt nicht nur sportlich aktiv sein. Erholung und Entspannung sind enorm wichtig – langfristig ist ein ganzheitlicher Ansatz für deine Gesundheit das Beste!

mann erholt sich am strand

Fazit

Das Laufen auf Reisen bringt viele Vorteile mit sich: Du unterstützt dein Urlaubserlebnis und erlangst den aktiven Ausgleich zum hektischen Alltagsleben. Im Urlaub sind die Rahmenbedingungen ideal, um neue Energie zu tanken und eine gute Gelegenheit für Digital Detox.

Diese Tipps sollen dir helfen, auch im Urlaub aktiv zu bleiben und – weitaus wichtiger – diese wohlverdienten Auszeit bestmöglich zu nutzen. Mach dich aus diesem Grund frei von allen Wettkampf- und Trainingsplanungen.

 

***

BEWERTE DIESEN ARTIKEL

Sascha Wingenfeld Sascha, Gesundheitspädagoge und aktiver Triathlet, betreut seit mehr als 10 Jahren Läufer aus verschiedenen Leistungsklassen. „Ich brenne für meinen Job und liebe das Laufen!" Alle Artikel von Sascha Wingenfeld anzeigen »