Laufen im Winter? Laufband vs. draußen laufen (mit Kleidungstipps)

Nass-kaltes, graues Nebelwetter während der dunklen Wintermonate lädt nicht gerade zum Laufen in der Natur ein.

Runtastic Running

Da drehen wir uns lieber noch einmal in unserem warmen Kuschelbett um oder machen es uns mit einer heißen Tasse Früchtetee auf dem Sofa gemütlich. Wollen wir mehr von unserem Leben haben, sollten wir dennoch lieber die Laufschuhe schnüren:

Läufer leben durchschnittlich 3 Jahre länger als Nicht-Läufer. Im Vergleich zu Nicht-Läufern ist das Sterberisiko von Läufern allgemein um 30 % geringer und ihr Risiko, an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall zu sterben, sogar um ganze 45 % niedriger.

Joggen ist also gut für deine Gesundheit. Egal ob du auf dem Laufband oder draußen in der Natur läufst, du profitierst in jedem Fall davon…

Dein Gehirn freut sich darüber
Bewegst du deinen Körper, verbessern sich deine kognitiven Fähigkeiten und du nimmst Gelerntes besser und schneller auf.

Du beugst Krankheiten vor
Wer das ganze Jahr über regelmäßig joggt, beugt Übergewicht, Depressionen, Alzheimer, Herzinfarkt und Krebserkrankungen vor.

Im Zweikampf Laufband vs. draußen laufen gewinnt joggen in der Natur eindeutig – auch bei kalten Temperaturen…

Deine Abwehrkräfte werden gestärkt
Läufst du regelmäßig 30 bis 75 Minuten, erkältest du dich laut Studien um 20 % seltener als Nicht-Läufer. Die frische Luft härtet dich regelrecht ab.

Du trainierst deine Koordinationsfähigkeit
Deine Füße mit ihren Bändern, Muskeln und Sehnen werden auf anspruchsvollem, abwechslungsreichem Untergrund viel besser trainiert – vor allem wenn er rutschig, nass oder schneebedeckt ist.

Deine Stimmung verbessert sich
Während der dunklen Wintermonate bekommen wir häufig zu wenig Sonnenstrahlen ab, die unserem Gemüt so gut tun würden. Die gute Nachricht ist, dass sich Bewegung im Freien auch bei Tageslicht positiv auf deine Stimmung auswirkt. Jogge also auch an grauen Wintertagen, um deine gute Laune beizubehalten.

Du lernst fokussiert und nur im Jetzt zu sein
Bei kalten Temperaturen und rutschigem oder matschigem Untergrund läuft man viel aufmerksamer und fokussiert – wenig Zeit, um über Probleme zu grübeln.

Du kannst besser abschalten
Läufst du in der Natur oder lässt Häuserblocks und Parks hinter dir, kannst du oft besser abschalten und es hilft dir, den Alltag hinter dir zu lassen. Die sich ändernde Umgebung macht das Laufen für dich abwechslungsreicher und spannender.

Wenn du dich also dafür entscheidest, dich bei jedem Wetter in deine Laufkleidung zu werfen, beachte bitte Folgendes:

  • Zieh dir mehrere Schichten an – der sogenannte „Zwiebellook”. So kannst du immer etwas ausziehen, falls dir zu warm wird.
  • Trage gerade so viel Kleidung, dass du beim Aufwärmen leicht fröstelst. Ist dir schon beim Start angenehm warm, wird dir während des Laufs garantiert unangenehm heiß.
  • Nimm bei Minusgraden einen Schal vor Mund und Nase, damit dir das Einatmen leichter fällt. So ist es auch für deine Bronchien und Lungen gesünder.
  • Wähle Kleidung, die reflektiert, damit man dich auch im Dunkeln und bei Nebel gut sieht.

Ach ja, und vergiss bitte nicht, deine Beine und Füße vor dem Lauf zu mobilisieren und aufzuwärmen!

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