Laufen als Zeit für dich vs. Trainingsstress >> Wie du deine goldene Mitte findest

Treffen der jungen Leute für einen Lauf während des Sonnenaufgangs

von Dr. Pouria Taheri

Laufen gilt als der Gesundheitssport schlechthin – immerhin sind die positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Psyche beachtlich. Die Erfolgserlebnisse, das bessere Körpergefühl und allgemeine Wohlbefinden stellen sich schon nach kurzer Zeit ein.

Doch genau darin liegt auch die Gefahr: Viele können schnell nicht mehr genug vom Laufen bekommen, sie entwickeln ein übertriebenes Trainingsverhalten. Leistungsdruck, ein zu hohes Trainingsvolumen oder zu geringe Erholungszeiten schädigen dabei nicht nur den Körper, sondern auch das innere Gleichgewicht. Doch wie findet man nun die Balance zwischen Laufen als Zeit für sich selbst und Laufen als Stressfaktor?

6 Tipps, um den goldenen Mittelweg zu finden

1. Setz dir Etappenziele

5 km, 10 km oder eine Stunde durchlaufen zu können: Setz dir Etappenziele und feiere sie gebührend! Dann kannst du deinen Plan weiter verfolgen. Richte deinen Blick auf das nächste Ziel und freu dich auch hier über jeden Schritt in die richtige Richtung.

2. Konditioniere smartes Training

Bring Routine in deine Abläufe: Es kommt nicht darauf an, sechs Wochen lang sechsmal pro Woche laufen zu gehen. Langfristig wird eine solche Einseitigkeit deine Performance einbrechen lassen. Denk auch an Kraft und Mobilität, wenn du an einem langfristigen Leistungsanstieg interessiert bist.

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3. Optimiere dein Lauftraining durch Pläne

Der äußere und innere Druck, der durch zu hoch gesteckte Trainingsziele entsteht, ist nicht zu unterschätzen. Ein guter Weg, um das richtige Maß zu finden, ist die Trainingsoptimierung durch individuelle Pläne: Diese helfen dir, es nicht zu übertreiben und Erfolge langfristig zu steuern.

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4. Achte auf deinen Allgemeinzustand

Zustände wie Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Schwere oder Müdigkeit sind nicht zu unterschätzen. Vielleicht leidest du ja am sogenannten Übertraining? Schau auf dich und nimm „kleine Tiefpunkte“ nicht auf die leichte Schulter. Auch sind kleine Verletzungen häufig Vorboten für ernstere Zustände, die nicht selten in tatsächlichen Lauf- und Trainingspausen enden. Nimm sie ernst und lass Verletzungen von einem Experten beurteilen. Halte dich an die Anweisungen des Arztes – selbst wenn das bedeutet, eine Trainingspause einlegen zu müssen.

5. Denk dran: Du bist, was du isst

Ballaststoffreiches, ausgewogenes Essen, möglichst unbehandelte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel (in Rücksprache mit einem Ernährungsberater) können deine Leistungs- und Regenerationsfähigkeit verbessern. Entwickle ein Bewusstsein für das, was du isst.

6. Trink ausreichend Wasser

Gerade dann, wenn du viel Sport treibst, solltest du auf einen ausgewogenen Flüssigkeitshaushalt achten. Gib deine Daten hier ein und erfahre, wie viel Wasser du täglich trinken solltest:

Achtung:

Wenn du dich mehr als eine Stunde bewegst, werden zusätzlich pro Stunde 0,5 Liter bei mäßiger Belastung, 1 Liter bei intensiver Belastung bzw. 1,5 Liter Wasser bei extremer Belastung empfohlen.

Fazit

Spätestens dann, wenn für dich die Regenerationstage Stress statt Stressabbau bedeuten, solltest du dein Trainingsverhalten reflektieren. Beherzige die oben genannten Tipps – so wirst du langfristig Erfolg haben.


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