Mythos Aphrodisiaka: Steigern Nahrungsmittel die sexuelle Lust?

Bereits seit der Antike sind Aphrodisiaka als Lustmittel der Natur bekannt. Mehr als 500 Substanzen sollen bei uns Menschen die sexuelle Lust steigern. Während viele auf Austern, das wohl bekannteste Aphrodisiakum, schwören, setzen andere Menschen auf Spargel. Doch was hat es mit dem Mythos der Aphrodisiaka wirklich auf sich?

Mehr als 500 Substanzen sollen bei uns Menschen die sexuelle Lust steigern. Klick um zu Tweeten

Ein Mann und eine Frau küssen sich

Gut zu wissen: Der Name Aphrodisiakum kommt aus dem Griechischen und ist von Aphrodite, der Göttin der Liebe, abgeleitet.

So wirken Aphrodisiaka:

  • Zahlreichen Substanzen wird eine liebesanregende Wirkung nachgesagt, weil deren Inhaltsstoffe auf das Nervensystem im Genitalbereich einwirken.
  • Viele Aphrodisiaka stärken den Kreislauf, erhöhen den Blutdruck und regen die Durchblutung an. Nicht zuletzt dadurch fühlt man sich fitter und leistungsfähiger. Und genau das wirkt sich positiv auf den Sexualtrieb aus.
  • Auch die entspannungsfördernde Wirkung vieler Pflanzen, Gewürze und Nahrungsmittel können das Liebesleben auf positive Art und Weise beeinflussen.
  • Aphrodisiaka enthalten Vitamine, Mineralstoffe und wichtige Spurenelemente. Das gibt Kraft. Somit wirkt der hohe Nährstoffgehalt auf den Körper vitalisierend.
  • Viele Lebensmittel enthalten zudem Stoffe, die den Hormonhaushalt beeinflussen. Nimmt man also über einen längeren Zeitraum die richtigen Lebensmittel zu sich, wirkt sich das positiv auf das Sexualverhalten auf.
Viele Aphrodisiaka stärken den Kreislauf, erhöhen den Blutdruck und regen die Durchblutung an. Klick um zu Tweeten

Lust auf mehr bekommen? 😉 Diese Lebensmittel können dich in Fahrt bringen:

Austern

Die Auster ist als „Königin der Aphrodisiaka bekannt”. Warum? Weil die Meeresfrucht, besonders roh genossen, die Spermienproduktion in den Hoden steigern kann. Austern enthalten viel Zink und das wiederum steigert die Potenz des Mannes. Die Spermienproduktion wird daneben auch durch Vitamin C, Vitamin E und Folsäure erhöht.
Fun Fact: Der venezianische Schriftsteller Casanova soll, so die Legende, bis zu 50 Stück Austern täglich verspeist haben.

Koriander

Schon lange ist Koriander als Gewürz- und Heilpflanze bekannt. Die Pflanze enthält pflanzliche Östrogene, sogenannte Phytoöstrogene. Würzt du deine Gerichte regelmäßig mit Koriander, steigert das die weibliche Libido.

Vanille

Liebe geht nicht nur durch den Magen, sondern auch durch die Nase. Das wird vor allem bei Vanille deutlich: Der Duft des Gewürzes enthält Pheromone, also Sexualduftstoffe, die Lust auf mehr machen sollen.

Nelken

Und noch ein Gewürz wirkt aphrodisierend: Nelken. Der Wirkstoff Eugenol regt den gesamten Kreislauf an und soll zudem gegen Schüchternheit helfen.

Sechs Löffel mit verschiedenen Gewürzen auf einer Holzplatte

Sellerie

Wusstest du, dass Sellerie als Aphrodisiakum gilt? Besonders wirksam sollen Selleriesamen sein. Du kannst sie zum Salat, zu Gemüse- oder Fischgerichten geben.
Gut zu wissen: Sellerie erhöht den Sexualduftstoff Androstenol, was dem männlichen Hormon Testosteron ähnelt. Somit ist Androstenol ein natürliches Steroid.

Chili

Die Schärfe der Chili heizt uns so richtig ein und regt die Durchblutung nicht zuletzt in der Leistengegend an. Chilis enthalten das ätherische Öl Capsaicin: Was zunächst das Schmerzempfinden im Körper auslöst, regt den Körper später an, Endorphine (also Glückshormone) auszuschütten.

Spargel

Während der Genuss von Spargel bei Frauen eher lustmindernd wirken soll, soll er Männern bei Potenzstörungen weiterhelfen.
Achtung: Wissenschaftlich bewiesen ist hierzu nichts. Wer weiß, vielleicht ist es auch nur die phallische Form, die den Spargel zum Aphrodisiakum macht…

Grüner Spargel mit hartgekochten Eiern auf einem Teller

Trüffel

Weißt du, warum die berühmte Trüffelsau den Trüffel besonders schnell findet? Weil der Duft des Trüffels dem Sexualhormon des Ebers ähnelt. Auf viele Menschen wirkt der Geruch des Trüffels sehr abstoßend. Ob die Pilzgattung also wirklich aphrodisierend wirkt, sei dahingestellt…

Zimt

Bereits im alten Ägypten kam Zimt zum Einsatz, um die sexuelle Lust zu steigern. Und das ist kein Mythos: Mittlerweile ist wissenschaftlich bewiesen, dass das als Naturheilmittel bekannte Gewürze die Geschlechtsdrüsen stimuliert.

Thymian

Auch die Heil- und Gewürzpflanze Thymian soll anregend wirken und die Libido in Schwung bringen. Nicht zuletzt die Römer wussten um die Wirkung von Thymian Bescheid. Sie nahmen regelmäßig Bäder mit der Pflanze, um das sexuelle Verlangen zu verstärken.

Erdbeeren

In den roten Beeren steckt viel Vitamin C und Zink. Und das wiederum fördert die Produktion des Hormons Testosteron. Damit Erdbeeren aphrodisierend wirken, ist die Menge entscheidend: Für eine lustfördernde Wirkung muss man davon mehr als eine Handvoll essen.

Eine Schüssel voller Erdbeeren

Aphrodisierend wirken auch …

… Honig
… Feigen
Kakao
… Ingwer
… Bärlauch
… Fenchel
… Feldsalat
… Endivie
… Granatapfel

Fazit:
Die oben erwähnten Nahrungsmittel können einen aphrodisierenden Effekt erzielen und den Sexualtrieb steigern. Einerseits ist die Menge entscheidend, andererseits wie oft man die Lebensmittel zu sich nimmt. Tipp: Im Idealfall konsumiert man täglich luststeigernde Kräuter, Gewürze oder Nahrungsmittel, um die Libido zu steigern.

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