7 Dinge, die wir alle tun können, um Plastikmüll zu vermeiden

Jeden Tag landen Tonnen von Plastikmüll in unseren Meeren: Der European Parliament Research Service geht davon aus, dass heute mehr als 150 Tonnen Plastik die Ozeane verschmutzen.

Das schadet der Umwelt, den Meereslebewesen und auch uns. Es liegt also in unserer Verantwortung, künftige Verschmutzung zu vermeiden.

Nimm dir diese 7 Tipps in deinem Alltag zu Herzen – so hältst du nicht nur die Meere sauber, sondern schaffst auch Bewusstsein für die Bedrohung, die von Plastikmüll ausgeht:

1. Sag endlich nein zu Plastiktüten

Im Supermarkt, Klamottenladen oder am Kiosk: Plastiktüten sind überall. Verwende zum Einkaufen doch lieber einen Stoffbeutel, Rucksack oder Korb. Geh einfach ab sofort nicht mehr ohne Einkaufstasche aus dem Haus. Du wirst sehen, bald klappt es wie von selbst und du sparst Plastik und Geld.

Brot, das in Plastik verpackt ist

2. Verzichte auf Wegwerfartikel wie Strohhalme

In vielen Restaurants und Bars werden Getränke mit Strohhalmen aus Plastik serviert. Verzichte beim nächsten Mal einfach bewusst darauf. Es ist so einfach: Bitte den Kellner, den Strohhalm bei deinem Drink wegzulassen. Und weise ihn am besten auch darauf hin, auch in Zukunft keine mehr zu verwenden. Du wirst überrascht sein: Viele Menschen wissen nicht mal, wie schädlich Strohhalme aus Plastik für die Umwelt sind.

Unser Tipp:

Wenn du im Alltag Strohhalme verwenden möchtest, setz auf die Variante aus Glas oder Metall. Diese kannst du ganz einfach reinigen und so jahrelang wiederverwenden.

Ein Strohhalm aus Plastik in einem Drink

3. Besorg dir eine wiederverwendbare Flasche

Als Läufer weißt du, wie wichtig es ist, ausreichend zu trinken. Verwendest du eine Plastikflasche, die du nach jedem Lauf wegwirfst? Wir hoffen nicht! Besorg dir lieber eine Mehrwegflasche, die du bei deinen Fitnessaktivitäten und im Alltag verwenden kannst. Füll diese einfach immer wieder auf. So sparst du nicht nur Plastik, sondern behältst auch dein Trinkverhalten im Blick.

Eine junge Frau trinkt am Meer aus einer wiederverwendbaren Flasche Wasser.

4. Gib das Rauchen auf

Zigarettenrauch ist sehr schädlich für deine Lunge – vor allem, wenn du Läufer bist. Aber hast du gewusst, dass Zigaretten Plastikfilter haben? Diese Filter verschmutzen unsere Meere. Ein weiterer (guter!) Grund für dich, endlich mit dem Rauchen aufzuhören.

5. Denk global – handle lokal

Klar, Plastikverschmutzung ist ein globales Problem. Aber du kannst auch in deiner Heimatstadt etwas bewirken. Lies mal nach und finde heraus, was in deiner Umgebung gegen Plastikverschmutzung unternommen wird. Ergreif die Initiative und mach selbst sauber. Denn Veränderung beginnt mit dir. Sei ein Vorbild für deine Mitmenschen!

6. Setz auf nachhaltige Materialien

Wir alle lieben neue Laufoutfits, oder? Nimm dir Zeit und geh sicher, dass dein nächster Einkauf aus nachhaltigen Materialien hergestellt wurde.

Zwei junge Menschen laufen in einer Stadt an einem Müllberg aus Plastik vorbei

7. Werde Teil der Bewegung

Melde dich jetzt bei der „Run For The Oceans”-Challenge an: Von 8. bis 16. Juni 2019 sammeln tausende Läufer auf der ganzen Welt Kilometer, um auf die globale Bedrohung, die von Plastikmüll ausgeht, aufmerksam zu machen.

Wir tragen jeden Tag zur Verschmutzung der Ozeane bei und vielen von uns ist das nicht einmal bewusst. Mach jetzt mit und leiste so deinen persönlichen Beitrag:

Der Schutz unserer Meere ist eine große Aufgabe, aber die Belohnung ist noch viel größer. Denn wenn unsere Ozeane sterben, sterben auch wir. Kämpfen wir für die Meere, kämpfen wir für uns selbst und für alles, was wir lieben – sei jetzt bei Run For The Oceans 2019 dabei!

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Tina Sturm-Ornezeder Tina liebt das geschriebene Wort, Avocados, Yoga und ist vor allem eines: wahnsinnig neugierig! Neue Trends aufzuspüren und darüber zu berichten, das ist ihre Passion. Alle Artikel von Tina Sturm-Ornezeder anzeigen »

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