Runtastic Results • 13.12.2015 • Runtastic Team

Ganzkörpertraining: So funktioniert der Muskelaufbau

Veränderung passiert nicht von heute auf morgen; auch nicht im Training. Deine Muskulatur und auch andere Bereiche deines Körpers brauchen neben dem richtigen Trainingsreiz auch Zeit, sich anzupassen. Damit du dich stärker fühlst und sich dein Körper verändert, braucht es Zeit. Was du beachten musst und wie Muskelaufbau im Körper wirklich funktioniert – das erklären wir dir in diesem Beitrag.

Mann ohne shirt macht sit ups

So werden Muskeln stark
Um zu verstehen, wie Muskelaufbau funktioniert, macht es Sinn, sich deren Aufbau genauer anzusehen. Jeder einzelne deiner Muskeln besteht aus vielen Fasern, die du dir wie Seile aus unterschiedlichen Materialien vorstellen kannst. Spielen diese Seile besser zusammen, steigt auch deine Kraft an, ohne dass du eine optische Veränderung deines Körpers erkennst. Sprich: die Koordination zwischen deinen Fasern wird durch Wiederholen von Übungen verbessert. Wird weiter trainiert, folgt der sogenannte Hypertrophieeffekt und deine Muskelfasern werden breiter und kräftiger. Bizeps und Waschbrettbauch werden langsam erkennbar. Jippie! 🙂
Verantwortlich für das Wachstum sind Eiweiße, die in der Muskelzelle gespeichert werden. Dein Körper notiert bei Krafttraining: „Diese Übung war schwer – ich muss mir etwas einfallen lassen, damit es das nächste Mal besser geht.” Dein Körper repariert also kleine Verletzungen der Muskulatur durch das Training und baut ein bisschen mehr Gewebe für künftige Trainingseinheiten auf. Steigerst du dich regelmäßig im Training und forderst deinen Körper aufs Neues, muss sich dein Körper immer wieder anpassen. Man kann fast sagen, dass deine Muskeln nach dem Training vorsichtshalber wachsen, um auf alles vorbereitet zu sein. Wichtig ist noch zu wissen, dass die Anzahl deiner Muskelfasern von Geburt an festgelegt ist. Training erhöht also nicht die Anzahl der Fasern, sondern deren Breite und Ausprägung.

Muskeln brauchen Zeit
Manche Menschen brauchen die Hanteln nur anzusehen und schon sprießen die Muskeln – ganz so einfach ist es leider nicht. Das Training sollte für deine Muskulatur ein Reiz sein, doch bringt nicht jedes Workout deinen Muskel sofort zum Wachsen. Erst nach Wochen und Monaten, in denen du regelmäßig trainierst, passt sich auch das Aussehen der Muskulatur an und der Bizeps wird dicker. Damit du optimale Effekte im Krafttraining erzielst, musst du ein paar Prinzipien beachten. Um deine Muskulatur wirklich zu fordern, musst du regelmäßig und abwechslungsreich trainieren. So schnell sie gekommen sind, verschwinden Muskeln auch wieder, wenn du sie nicht forderst. Finde eine Fitnessroutine für dich, die Spaß macht. So fällt auch das regelmäßige Training leichter. Nach einer gewissen Zeit gewöhnen sich deine Muskeln an einen bestimmten Reiz. Bleibt dein Training immer gleich, wird es zur Normalität und der Aufbau kommt zum Stillstand. Deshalb ist es wichtig, das Training immer wieder zu steigern, aber auch nicht auf genügend Zeit zur Regeneration zu vergessen. Nicht nur die Muskulatur verändert sich durch Training. Auch Bänder, Sehen und Knochen müssen sich an die veränderten körperlichen Voraussetzungen anpassen.

Frau beim Planking

Starke Muskeln haben viele Vorteile
Training mit dem eigenen Körpergewicht bringt nicht nur optische Vorteile. Wer seine Muskulatur gezielt aufbaut, profitiert auch von vielen anderen positiven Effekten: Sie strafft nicht nur die Haut, sondern verbessert deine Körperhaltung und reduziert Stress. Eine bessere Muskulatur verschafft dir zusätzlich eine bessere Stabilität in Gelenken und unterstützt Sehnen und Bänder. Du möchtest Muskeln auf- und Fett abbauen? Super, denn deine neu aufgebaute Muskulatur hilft dir, mehr Fett auch in Ruhe zu verbrennen – denn diese braucht mehr Energie als Fett. Wer viel trainiert, profitiert noch von einem weiteren Effekt – dem sogenannten Nachbrenneffekt. Darunter versteht man, dass nach dem Sport mehr Kalorien verbrannt werden, da der Stoffwechsel leicht erhöht bleibt. Auch die Psyche profitiert vom Krafttraining. Wer seine Muskulatur stärkt, fördert sein Selbstbewusstsein.

Keine Angst vor Muskeln
Gerade in den ersten zwei bis drei Monaten Training mit Results passiert so Einiges und du hast vielleicht sogar das Gefühl, dass die Muskeln sprießen. Wenn du mit dem Training beginnst, steigt die Kraft recht schnell. Der Grund dafür liegt im verbesserten Zusammenspiel deiner Muskeln. Durch diese verbesserte intermuskuläre Koordination reagiert deine Muskulatur besser und schneller. Gerade Frauen werden in diesem Moment vielleicht stutzig, da große Muskelberge nicht unbedingt dem gängigen Schönheitsideal der Frau entspricht. Lass dich nicht abschrecken! Keine Angst – durch den niedrigeren Testosterongehalt im Körper bauen Frauen nicht gleich viel Muskelmasse auf wie Männer. Der Aufbau funktioniert langsamer und wird physiologisch gebremst.

Haben wir dich zum Ganzkörpertraining motiviert? Oder hast du deine sportlichen Ziele gar schon erreicht? Lass uns doch an deinen Erfolgen teilhaben.

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