Schlechtes Gewissen adé: 5 leckere Winterrezepte

winter cookie

Dank zahlreicher Kleidungsschichten ist es im Winter oft verführerisch, gesunde Ernährung etwas zu vernachlässigen. Unter dem dicken Pulli lassen sich Speckröllchen ja gut verstecken 😉 Und selbst wenn man den Strickpulli in warmen Regionen der Erde nicht braucht: Süße und pikante Köstlichkeiten locken an den Feiertagen leider trotzdem. Da kann es schon passieren, dass man die guten Vorsätze über Bord wirft.

Wir haben an dieser Stelle eine gute Nachricht für dich: Du musst nicht verzichten! Wir haben fünf gesunde Rezepte für dich, bei denen du kein schlechtes Gewissen haben musst. Egal ob kohlenhydratarm, zuckerarm oder vegan – da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Das etwas andere Frühstück: warmer Beeren-Crumble

Ein warmes Frühstück tut nicht nur im Winter gut. Dieser beerige Auflauf kurbelt deinen Stoffwechsel in der Früh an und wärmt von innen. Außerdem ist er zuckerfrei und vegan. Du hast am Morgen wenig Zeit? Kein Problem! Bereite den Beeren-Crumble schon am Vorabend zu und wärme ihn am nächsten Tag auf.

warmer Beeren-Crumble

Zutaten:

  • 250 g Beeren nach Wahl (frisch oder tiefgefroren)
  • abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone
  • 60 g Haferflocken
  • 4 EL Mandeln (gerieben)
  • 2 TL Kokosöl (geschmolzen)
  • 2 TL Ahornsirup
  • Vanille (gerieben)
  • Salz

So geht’s:

Vermenge die Beeren mit etwas geriebener Vanille und der Zitronenschale. Verteil die Mischung nun in einer kleinen Auflaufform. Verrühre Haferflocken, Mandeln, Kokosöl, Ahornsirup, Vanille und Salz miteinander. Gib alles über die Beerenmischung. Die Auflaufform kommt anschließend bei 170°C für ca. 45 Minuten in den Backofen.

Leichtes Mittagessen: bunter Quinoasalat

Quinoa, Babyspinat, Granatapfelkerne und Süßkartoffel ergeben einen wahren Superfood-Salat. Vollgepackt mit Nährstoffen stärkt er das Immunsystem und schmeckt dazu noch erfrischend lecker. Da haben Erkältungen im Winter keine Chance!

bunter Quinoasalat

Zutaten:

  • 120 g Quinoa (roh)
  • 1 Granatapfel
  • 2 Handvoll Babyspinat
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Süßkartoffel
  • ½ Bund Koriander
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Sesam
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Agavendicksaft
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

So geht’s:

Heize den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vor. Wasche den Quinoa gründlich. Lass ihn in 400 bis 500 ml Wasser rund 20 Minuten zugedeckt köcheln. Schäl währenddessen die Süßkartoffel. Schneide sie in Würfel und bestreich sie mit etwas Olivenöl, Honig, Sesam und Salz. Lass die Süßkartoffelwürfel ca. 25 Minuten auf einem Backblech im Ofen backen.
Hacke Frühlingszwiebel und Koriander. Vermenge diese mit dem gekochten Quinoa, Spinat und den Granatapfelkernen. Vermisch Olivenöl, Zitronensaft, Agavendicksaft, Salz und Pfeffer zu einem Dressing. Gieß die Marinade über den Salat und garniere ihn zum Schluss mit den gebackenen Süßkartoffelwürfeln.

Schnelles Dessert: gebackener Apfel mit Honig und Zimt

Deine Freunde kommen in der Weihnachtszeit spontan vorbei? Die Zutaten für dieses einfache Apfel-Dessert hast du bestimmt zu Hause. Schmeckt übrigens auch mit einer Kugel Vanilleeis sehr lecker!

Baked apple slices on a plate

Zutaten:

  • 3 Äpfel
  • 2 EL Kokosöl
  • 3 EL Honig
  • ½ TL Zimt
  • ½ TL Vanilleextrakt

So geht’s:

Heize den Backofen auf 200°C Ober-und Unterhitze vor. Schäl nun die Äpfel. Viertele sie und entferne das Kerngehäuse. Leg die Apfelstücke anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Erhitz das Kokosöl mit Honig, Zimt und Vanille in einem Topf. Sobald das Öl geschmolzen ist, träufel die Mischung mit einem Löffel über die Apfelstücke. Back das Ganze für rund 25 Minuten bzw. so lange, bis die Äpfel golden gebräunt sind. Vorsicht: Das leckere Dessert sollte etwas auskühlen, bevor du es genießt!

Gegen das Nachmittagstief: Kekse mit getrockneten Cranberries

Diese leckeren Kekse mit Haferflocken, Datteln, Kürbiskernen und Cranberries geben dir bei einem Nachmittagstief wieder neue Energie. Sie enthalten keinen Industriezucker und sind noch dazu glutenfrei.

Kekse mit getrockneten Cranberries

Zutaten:

  • 1 EL Chiasamen
  • 150 g ungesüßtes Apfelmus
  • 300 g Haferflocken (glutenfrei)
  • Salz
  • ½ TL Vanille
  • 170 g Mandelmus
  • 10 Datteln (entkernt)
  • 50 ml Kokosöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • 5 Marillen (getrocknet und geviertelt)
  • 50 ml Ahornsirup, Honig oder Agavendicksaft
  • 40 g Kürbiskerne
  • 40 g Cranberries (getrocknet)

So geht’s:

Heize den Backofen auf 180°C Umluft vor. Vermenge die Chiasamen mit 4 EL Wasser und lass sie ein paar Minuten aufquellen.

Mixe ein Drittel der Haferflocken so lange, bis sie eine mehlige Konsistenz haben. Vermenge das Mehl dann mit den restlichen Haferflocken, der Vanille und einer Prise Salz in einer Schüssel. Zerdrück die Datteln mit einer Gabel. Lass das Kokosöl in einem angewärmten Topf zergehen und gib Datteln und Mandelmus hinzu. Die Mischung sollte bei kleiner Hitze ein paar Minuten köcheln. Pass aber auf, dass das Mandelmus nicht anbrennt!

Vermenge anschließend die trockenen Zutaten mit den Chiasamen, dem Zitronensaft, der Mandel-Dattelmasse, dem Ahornsirup, dem Apfelmus und den geviertelten Marillen. Zum Schluss hebst du Kürbiskerne und Cranberries unter. Form aus dem Teig Kugeln und leg sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Kugeln kannst du mit einer Gabel oder einem Löffel noch etwas flach drücken. Backe die Energiekekse für 15 bis 20 Minuten. Nun hast du immer einen kleinen Snack für zwischendurch parat.

Zum Aufwärmen: veganes Chili

Es muss nicht immer Fleisch im Chili sein. Probier’s zur Abwechslung mal mit einer veganen Variante mit Linsen. Das Chilipulver heizt dir so richtig ein. Und eine Protein-Bombe ist dieses Gericht auch!

Two bowls of vegan chilli on a wooden table

Zutaten:

  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Paprika
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 100 g getrocknete Linsen
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Mais
  • ½ TL Chilipulver
  • 1 TL Paprikapulver
  • etwas Rapsöl
  • Salz, Pfeffer

So geht’s:

Koch die Linsen ca. 45 Minuten lang in etwa 500 ml Salzwasser weich. Hacke Zwiebel und Knoblauch klein und brate beides in einem Topf in etwas Rapsöl an. Schneide den Paprika in Würfel und röste ihn kurz in einer Pfanne an. Auch die gehackten Tomaten kannst du in den Topf geben und etwas köcheln lassen. Zum Schluss kommen die Linsen, der Mais und die Kidneybohnen dazu. Lass das Chili leicht köcheln und verfeinere es zum Schluss mit den Gewürzen. Naturreis passt übrigens perfekt als Beilage zu diesem Eintopf!

Teile uns doch in den Kommentaren mit, ob du eines der Rezepte (oder vielleicht alle?) ausprobiert hast!

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Julia Denner Diätologin Julia ist gern in der Küche kreativ. Sie ist überzeugt, dass eine abwechslungsreiche Ernährung und regelmäßiges Training der Schlüssel zum Erfolg sind. Alle Artikel von Julia Denner anzeigen »

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