So hat Travis sein Leben mit Runtastic verändert (und 32 kg abgenommen!)

Vorher-, Nachher-Bild von Travis.

In dieser Story erzählt Runtastic-User Travis Shaw, wie er mithilfe von Runtastic zu einer gesunden Lebenseinstellung gefunden hat:

„Ende 2009 war der Anfang einer wirklich schwierigen Zeit für mich und meine Familie. Damals war mir das nicht bewusst, aber heute – fünf Jahre später – weiß ich, dass ich teils durch familiäre Probleme bedingt langsam in eine Depression gerutscht bin. Zu diesem Zeitpunkt habe ich auch begonnen, immer mehr zuzunehmen. Irgendwie habe ich mich nur darauf konzentriert, zu überleben.
Ende 2010 wurde mein jüngster Sohn, Griffin, geboren. Kurz nach seiner Geburt hatte meine Frau mit einer schweren Form von Wochenbettdepression zu kämpfen und versuchte mehrmals, sich das Leben zu nehmen. Bei Griffin wurde zur selben Zeit, im Alter von nur 15 Monaten, ein Rhabdomyosarkom (Krebs) diagnostiziert. Er kämpfte ein Jahr lang gegen den Krebs, dann schien alles überstanden, aber sechs Monate später war der Krebs zurück. Ich war verzweifelt und nahm immer mehr zu. Nach weiteren sieben Monaten und einer OP, bei der Griffin ein Teil seiner Blase entfernt wurde, kam die gute Nachricht: Remission. Ich war so erleichtert und dachte, ich würde mich endlich wieder normal fühlen. Aber der Stress der vergangenen fünf Jahre hatte mir ordentlich zugesetzt.

Vorher-, Nachher-Bild von Travis.

Ich hatte fast 32 kg Übergewicht, war unglücklich und überfordert. Das hat sich auch auf meine Ehe ausgewirkt und schlussendlich trennte ich mich für vier oder fünf Monate von meiner Frau. Irgendwann landete ich im Krankenhaus, weil ich so nicht mehr leben wollte. Dort wurde mir dann klar, dass ich ein gesundes, ausgeglichenes Leben führen musste, um zu überleben. Und dort begann dann auch mein Weg zurück ins Leben. Mit knapp 110 kg auf den Rippen.

An einem Nachmittag im August wanderte ich in ein Schigebiet in meiner Nähe, um meine Gedanken zu ordnen (meine Frau und ich waren zu der Zeit noch getrennt). Ich war immer schon ein Naturliebhaber, also war das das Naheliegendste, um meinen Kopf freizubekommen. Nach meiner Wanderung lief ich zurück nachhause – soweit ich es schaffte zumindest. Mir war klar, dass ich aktiver werden und Sport betreiben musste. Und Laufen schien mir eine gute Idee zu sein. Also fing ich einfach damit an. Anfangs richtig langsam. Ich war kein Fitnessstudio-Typ. Eigentlich hasste ich jede Art von Muskelkater. Zu Beginn schaffte ich gerade mal ein bisschen mehr als 1 km. Sobald ich ein paar Mal laufen gewesen war, änderte sich jedoch irgendetwas in meiner Einstellung. Ich wollte laufen. Weil ich mich so stark fühlte und sogar der Muskelkater war okay – er zeigte mir, dass ich etwas getan hatte.

Travis im Restaurant.

Mir wurde schnell bewusst, dass ich irgendetwas brauchte, das mich motivierte, weiterzumachen und beim Laufen zu bleiben. Ganz zu schweigen von meiner Ernährung. Nach drei Jahren mit viel Krankenhauskost und Fast Food musste eine ernährungstechnische Veränderung her. Vor allem, wenn ich das Sporteln richtig angehen wollte. Das Problem dabei: Wo fange ich am besten an?

Meine Nachforschungen im Internet führten mich schließlich zu Runtastic – das mir alles bot, was ich brauchte. Mit verschiedenen Runtastic-Apps und Runtastic.com konnte ich meine Fortschritte bei Liegestützen und Sit-ups verfolgen und meine Läufe tracken. Auch meine Ernährung wurde immer gesünder: mehr Obst und Gemüse, kleine Portionen. Dass ich meine Workouts alle zuhause oder in meiner Umgebung machen konnte, war der Schlüssel zum Erfolg. Ich bin einfach kein Mensch, der sich im Fitnessstudio wohlfühlt. Die Zeit dafür hatte ich übrigens auch nicht. Weil ich mich aber trotzdem mental und körperlich verändern wollte, hielt ich mich an Runtastic.

Im November 2015, nur drei Monate, nachdem ich mit dem Laufen begonnen hatte, nahm ich an meinem ersten Halbmarathon teil. Ende 2016 werde ich hoffentlich weitere fünf Halbmarathons und einen Ragnar (einen Nacht-Staffellauf über Trails und Straßen) auf meiner Liste abgehakt haben. Das Schönste daran ist: Ich kann Stiegen steigen oder meinen drei Söhnen hinterherlaufen, ohne dabei aus der Puste zu kommen! Und ich kann noch immer nicht glauben, dass ich so weit laufen kann. Mittlerweile habe ich 32 kg abgenommen und ein paar Hosengrößen weniger. Das Laufen ist zu meiner Leidenschaft geworden: Ich möchte laufen, ich muss laufen, ich liebe es zu laufen. Ich kann noch immer kaum glauben, dass ich so etwas wirklich sage (und meine) – ich bin so dankbar dafür!

Travis mit Bergen im Hintergrund.

Manchmal fällt es mir immer noch schwer, genug Zeit zu finden, um zuhause zu trainieren oder laufen zu gehen (oft bin ich auch müde). Aber jetzt laufe ich für meine Zukunft, nicht meiner Vergangenheit davon. Jeder von uns muss mal schwierigere Zeiten durchleben. Hoffentlich kann dich meine Story dazu inspirieren, gut auf eine gesunde Balance in deinem Leben zu achten, selbst in solchen Zeiten, in denen nicht alles rund läuft. Gerade dann ist das extrem wichtig! Nimm dir Zeit für deine Gesundheit. Wäre mir das früher schon klar gewesen, hätte ich diese schwierigen Jahre vielleicht gelebt, anstatt nur ums Überleben zu kämpfen. Man muss sich erst mal um sich selbst kümmern, um für andere da sein zu können.

Wenn ich das schaffe, kann es jeder schaffen. Ich habe an einem absoluten Tiefpunkt in meinem Leben mit meiner Veränderung begonnen und es nicht nur geschafft, abzunehmen, sondern mich körperlich und mental zu stärken. Das war die harte Arbeit wert – und du bist es auch wert!

Danke!
Travis Shaw

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