Laufen & Fitness • 07.08.2017

Kennst du die drei Vorteile des Fahrradfahrens?

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„Ist Radfahren gut für mich? Diese Frage hab ich mir zu Beginn meiner Bike-Karriere auch gestellt. Und ich kann mit vollster Überzeugung sagen: Ja, das ist es!”, sagt Radexperte und Race-Across-America-Teilnehmer Gerhard Gulewicz. Erfahre jetzt alles über die drei Vorteile des Fahrradfahrens und schwing dich gleich danach aufs Bike 🙂

Eine Frau und zwei Männer fahren Rad und lachen

1. Radfahren hilft beim Abnehmen

Radfahren ist der wohl beste Weg, um die Fitness auf gesunde Art und Weise zu steigern und gleichzeitig den Fettpolstern den Kampf anzusagen. Aber nicht nur für diejenigen, die einige Kilos zu viel auf den Rippen haben, ist das Radfahren perfekt – sondern generell für jeden, der Lust hat, sich sportlich zu betätigen. „Radfahren macht einfach so richtig Spaß…  Auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas anstrengend sein mag”, ist der Radexperte überzeugt.

2. Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System

Das Herz-Kreislauf-System wird beim Radfahren kontinuierlich gefordert und der Stoffwechsel angeregt. Vorausgesetzt natürlich, man fährt mit der richtigen Intensität! „Menschen, die mit dem Radsport beginnen, begehen oft den Fehler, viel zu schnell zu fahren. Rauf aufs Rad und Vollgas – das ist meist die Devise. Aber genau das ist der falsche Ansatz, wenn man einen positiven Effekt für die Gesundheit erzielen möchte. Viel wichtiger ist, dass die richtige Intensität und der richtige Zeitrahmen gewählt werden.”

Ein Mann macht sich fürs Radfahren bereit

3. Radfahren belastet den Bewegungsapparat kaum

Auf dem Rad trainierst du deine Ausdauer und kurbelst deine Fettverbrennung an. Neben Schwimmen ist Biken die wohl schonendste Sportart für den Bewegungsapparat. Weil die Gelenke entlastet werden, ist es besonders für übergewichtige Menschen ideal, in die Pedale zu treten. Hat jemand mit Knieschmerzen zu kämpfen, hilft das Radfahren, die Probleme zu lindern: Durch den runden und gleichmäßigen Bewegungsablauf wird die Beinmuskulatur am Knie schonend gestärkt. Weil man durch das Radfahren auch noch einige Kilos verliert, ist der positive Effekt für den Bewegungsapparat doppelt so hoch.

Zu guter Letzt: Wie oft sollst du dich aufs Bike schwingen?

Wahrscheinlich bist du jetzt super motiviert, dich sofort auf dein Bike zu schwingen? Und fragst dich zugleich, wie oft pro Woche du eigentlich mit dem Rad fahren solltest?

„Zu Beginn sei gesagt, dass es kein Zuviel gibt, wenn du mit der richtigen Intensität fährst”, weiß Gerhard Gulewicz. Am Besten wäre es überhaupt, wenn du all deine Wege anstatt mit dem Auto mit dem Rad zurücklegst. Wenn du zum Beispiel jeden Tag nur 20 Minuten in die Arbeit und abends wieder 20 Minuten nach Hause fährst, dann hast du in fünf Tagen bereits drei Stunden und 20 Minuten Ausdauertraining absolviert und stärkst damit dein Herz-Kreislauf-System.

Fängst du mit dem Biken an, versuch in der ersten Woche zweimal 30 Minuten zu fahren. Dehn die Einheiten dann auf dreimal 30 Minuten aus. In der dritten Woche kannst du die einzelnen Ausfahrten um jeweils fünf bis zehn Minuten steigern. Erst später solltest du längere Ausfahrten in Angriff nehmen. Und denk dabei immer an folgende Regel: Nicht die Strecke tötet, sondern die Intensität.

Tipp:

Für deine erste Radausfahrt solltest du dir eine ebene Strecke aussuchen und maximal 30 Minuten lang fahren. Die Intensität solltest du so wählen, dass du noch locker durch die Nase atmen kannst.

„Viele von euch werden jetzt wahrscheinlich sagen… 30 Minuten, das ist ja gar nichts? Das stimmt so nicht. Denn per Definition beginnt das Ausdauertraining bereits nach 20 Minuten, und mit 30 Minuten hast du bei deinem ersten Training bereits mehr als notwendig trainiert”, sagt der Radexperte. „Nach der ersten Ausfahrt mit dem Rad solltest du das Gefühl haben, es wäre locker noch mehr möglich gewesen. Das wiederum hat den Effekt, dass du dich bereits jetzt auf die nächste Fahrt freust!”

Über Gulewicz:
Gerhard Gulewicz, geboren 1967, ist ein österreichischer Extremsportler. Bereits seit zwölf Jahren nimmt er am Radrennen Race Across America teil, das ihn von der Westküste zur Ostküste der USA führt. Im Jahr 2014 wurde seine Karriere sogar Teil des Dokumentarfilms „Attention – A Life in Extremes”.

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Runtastic Team

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