7 Tipps, um Fitness zu deinem Lebensstil zu machen

Working out as a lifestyle

Kann Fitness ein Lebensstil sein? Und wenn ja, warum?

Die Antwort ist ja: Fitness kann zu einem Lebensstil werden, weil die Person, die Sport treibt, daraus positive, regelmäßige und nahtlose Vorteile in Bezug auf ihr Leben zieht.

Menschen, die einen aktiven Lebensstil pflegen, treiben regelmäßig Sport, weil es ihnen Spaß macht und sie dadurch glücklich und zufrieden sind. Die sportliche Betätigung wird zu einem integralen Bestandteil ihres allgemeinen Wohlbefindens. Bewegung wird zu einem Hobby, das sie mit Gleichgesinnten in Kontakt bringt und Teil einer Community werden lässt. Menschen, die einen aktiven Lebensstil pflegen, achten häufig auch mehr auf andere Bereiche ihres Lebens, wie Ernährung, Schlaf und Selbstfürsorge.

So machst du Fitness zum Lebensstil

1. Vergiss die Waage

Wenn du Gesundheit und Fitness zu einem fixen Teil deines Lebens machen willst, muss es um mehr gehen als Aussehen oder Gewicht. Trainiere, weil du deinen Körper liebst, nicht weil du ihn hasst!

2. Schaffe eine flexible Trainingsroutine

Wenn Fitness zu einem Lebensstil wird, ist es natürlich einfacher, Sport in einen vollen Terminkalender einzubauen. Der Schlüssel dazu ist ein flexibles Programm, das es dir ermöglicht, zu trainieren, wann und wo es für dich gerade passt. Versuche verschiedene Orte und Trainingsstile zu nutzen. Du kannst zum Beispiel, HIIT zu Hause machen, wenn du mal wenig Zeit hast. Oder fahr am Wochenende mit deinen Freund *innen Mountainbike. Gleiche das Training im Freien mit Gewichtheben im Fitnessstudio aus. Variiere dein Tempo, indem du mit adidas Runners lange Joggingrunden drehst.

3. Fühl dich fit

Die meisten Menschen beginnen ein Trainingsprogramm, weil sie ein körperliches oder gesundheitsbezogenes Ziel haben. Aber warum trainieren sie dann weiter, wenn sie ihr Ziel bereits erreicht haben? Weil die Tätigkeit selbst und der andauernde Trainingsprozess eigene Vorzüge haben. Deshalb ist Fitness ein Lebensstil.

Für viele ist das Gefühl, fit zu sein, besser als die eigentlichen physischen Ergebnisse. Und das Gefühl, fitter zu sein, kann auch andere Lebensstiländerungen in Gang bringen. Sobald sie mehr Vertrauen in ihre sportliche Performance haben, beginnen viele Menschen, auch mit Freund *innen zu trainieren. Und wenn es bei Fitness nicht mehr um „Selbstdisziplin“, sondern um den aktiven und gesunden Lebensstil geht, stimmen viele ihre Ernährung auf ihr Training ab, anstatt zu trainieren, um ihren Kalorienkonsum auszugleichen.

4. Sei Selbstbewusst

Ein fitnessorientierter Lebensstil bedeutet, dass du die beim Training gewonnenen Erkenntnisse auch auf andere Aspekte in deinem Leben überträgst und umsetzt. Körperliche Aktivität und eine gesunde Ernährung wirken sich oft auf andere Lebensbereiche aus. Es geht nicht nur darum, wie du im Spiegel aussiehst, sondern auch um das Selbstvertrauen, das du dadurch gewinnst. Es geht darum, den Mut aufzubringen, deine Ideen mit anderen zu teilen, deine Meinung zu sagen und dich durchzusetzen – egal ob im Beruf oder privat. Selbstbewusstsein aufzubauen ist einer der besten Gründe, um fit zu bleiben!

5. Akzeptier deinen Körper, so wie er ist

Wenn es um Körperbild und Fitness geht, solltest du versuchen, deinen Körper für die unglaublichen Dinge zu schätzen, die er leisten kann. Die Geburt eines Kindes ist für viele Frauen beeindruckender als jede sportliche Leistung. Nach einer Entbindung setzen sich daher viele Mütter Trainingsziele, die sich an ihrer Lebensqualität orientieren und nicht an definierten Bauchmuskeln. Manchmal braucht es eine extreme körperliche Herausforderung, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist: stark, gesund und mit sich selbst zufrieden zu sein.

6. Benenne dein „Warum“

Warum treibst du Sport? Ist der Grund eher emotional als körperlich? Dein „Warum“ könnte zum Beispiel lauten: Damit ich gesund bin und meine Kinder aufwachsen sehen kann. Probier auch mal ein neues „Warum“ aus! Vielleicht stellst du dann fest, dass du „automatisch“ häufiger trainierst und dir das Training auch mehr Spaß macht.

7. Praktiziere Body NeutrAlity

Körperliche Aktivität steigert die Ausschüttung von Endorphinen und gibt dir das Gefühl, etwas erreicht zu haben. Jedes Training ist eine kleine Herausforderung und ein kleiner Erfolg. Du kannst stolz auf dich sein! Für viele stärkt regelmäßiges Training daher auch das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Weil unser Körper unglaublich komplex ist, führt regelmäßiges Training nicht zwingend zu einer Veränderung des Körperbaus. Manche Menschen werden zum Beispiel nie ein definiertes Sixpack haben, ganz egal, wie fit sie sind. Eine Sache, die Training als Lebensstil fördert, ist Body Neutrality. Für viele ist sie emotional zugänglicher als Body Positivity.

Körperneutrale Sportlerinnen und Sportler betrachten Fitness ausschließlich als das, was im Körper passiert, nicht als das, was es mit unserem Äußeren macht. Sie schätzen die Fähigkeit des Körpers, zu funktionieren, und nicht, wie er aussieht. Menschen, die ihren Körper neutral betrachten, neigen auch dazu, die physische Anatomie zu schätzen. In der heutigen Welt, in der Sport das Mittel der Wahl ist, um den eigenen Körper nach unrealistischen Schönheitsidealen zu formen, kann Body Neutrality fordernde Workouts in angenehme körperliche Betätigung verwandeln.

Wenn Fitness KEIN Lebensstil ist

Vorsicht bei „Lifestyle Exercise“

„Lifestyle exercise“ ist ein englischer Begriff aus dem Bereich der geistigen Gesundheit. Er beschreibt die Umwandlung alltäglicher Aktivitäten in Bewegungsmöglichkeiten .(1) Es stimmt zwar, dass Laubharken eine gute Möglichkeit ist, sich zu bewegen (und Geld für die Gartenarbeit zu sparen). Aber ein aktiver Lebensstil bedeutet, tatsächliche Trainingseinheiten zu absolvieren (sei es im Fitnessstudio, im Freien oder zu Hause). In manchen Fällen kann allerdings die Verwandlung alltäglicher Tätigkeiten in kalorienverbrennende Aktivitäten zur Sportsucht führen.

Sportsucht gibt es wirklich

Leider kann Sport wie alles andere auch missbraucht werden und in eine Sucht münden. Auch hier macht, wie man so schön sagt, die Dosis das Gift. Fitness ist ein Lebensstil, wenn sie ein anderen Aspekte eines ausgeglichenen Lebens ergänzt. Es ist KEIN Lebensstil, wenn das Training zwanghaft, anstrengend und angstauslösend wird.

Laut einer ungarischen Studie, durchgeführt von einer Universität und Gesundheitsexpert *innen „spielt körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der Gesundheit und der Prävention von Krankheiten. Übermäßiger Sport kann sich jedoch negativ auf die körperliche und geistige Gesundheit auswirken.“

In einer Welt, die das „Fit-Sein“ verherrlicht, liegt die Gefahr der zwanghaft trainieren zu müssen nicht weit. Eine solche Sucht fängt meist ganz harmlos an: Man möchte mehr Bewegung machen, um besser auszusehen und gesünder zu leben. Aber wenn der Sport wichtiger als alles andere im Leben wird, ist er nicht mehr gesund.

Übermäßige Schuldgefühle, wenn man mal ein Training auslässt, Mahlzeiten überspringen, weil sie das Training beeinträchtigen könnten, Termine platzen lassen, damit man hingegen trainieren kann, strikte Einhaltung eines Trainingsplans und zwanghafte Planung aller Aspekte des Trainings sind Anzeichen für eine Sucht. Zu den körperlichen Symptomen gehören Schlafmangel, Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen, ständige Müdigkeit, Brain Fog (Gehirnnebel) und permanenter Muskelkater.

Fitness als Lebensstil bedeutet, dass Sport ein angenehmer Teil eines ausgewogenen Wochenplans ist. Bewegung ist wichtig und unverzichtbar, genau wie Selbstfürsorge, Erholung, Zeit mit Familie und Freunden, Essen, Arbeit und andere Dinge, die das Leben schön machen.

 

Ein Lebensstil, der glücklich macht

Menschen, die Fitness zu ihrem Lebensstil machen, finden kreative Wege, sie in ihren Alltag zu integrieren. Sie bringen Trainingsbänder zum Fußballtraining ihrer Kinder mit, damit sie trainieren können. Sie investieren in Fitnessgeräte für zu Hause, um in ihrer Mittagspause ein Workout zu absolvieren. Sie machen sich keine großen Gedanken über die Zeit oder die Intensität. Sie bewegen sich, weil es ihnen Spaß mach und Kraft gibt. Letztendlich respektieren und schätzen sie ihren Körper bei jedem Schritt auf ihrem Weg zu mehr Fitness.

Lass uns an deinem fitten Lebensstil teilhaben!  Mach beim nächsten Training ein Selfie, teil es mit dem Tag @adidasRuntastic und sag uns, was dich motiviert, fit zu bleiben. 

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Emily Stewart Im Alter von 15 Jahren besuchte Emily ihren ersten Step-Aerobic-Kurs und hat diesen Schritt nie bereut. 2011 beginnt sie ihre Fitnesskarriere als Bootcamp-Trainerin und heute unterrichtet sie eine Vielzahl von Fitnessdisziplinen. Wenn sie nicht gerade online oder persönlich Kurse gibt, schreibt sie mit Begeisterung über Sport und Bewegung. Alle Artikel von Emily Stewart anzeigen »