Tausch die Straße gegen den Trail ein ᐅ 4 Gründe, warum du Trailrunning ausprobieren musst

by Marcel Höche, adidas TERREX Pro Athlete

Warum wir Laufen lieben? Weil es so einfach ist: Wir können unser Training immer und überall absolvierenWenn dir deine normale Laufroutine mittlerweile aber etwas zu eintönig vorkommt, solltest du einmal Trailrunning ausprobieren – es macht Spaß und bringt neuen Schwung in dein Training!

Was ist Trailrunning?

„Trail” bedeutet – wörtlich übersetzt – Spur, Pfad oder Weg. Somit spricht man von einem Trail, wenn dies kein befestigter oder gekennzeichneter Fußweg ist. Der Untergrund kann dabei steinig, schlammig, eisig, hügelig,… sein. Von Trailrunning  – auch „Geländelauf” genannt – spricht man, wenn ein Läufer den Asphalt verlässt und sich auf ungewohntes Terrain begibt.

Du bist noch nicht überzeugt, das Laufen im Gelände auszuprobieren? 

Geländelauf: 4 Gründe, warum du Trailrunning eine Chance geben solltest

1. Genieß das Laufen in der freien Natur

Nach einem Tag im stressigen Büro oder in einer lauten Stadt ist der Wald wohl der beste Ort, um am Abend wieder richtig runterzukommen. Hör dir den Gesang der Vögel an, genieß das Blätterrauschen und lass den Verkehrslärm und die Betonlandschaft für eine Weile hinter dir.

Ein Trailrunner in adidas Terrex Equipment läuft im Wald

2. Mach ein effizientes Ganzkörperworkout

Trailrunning ist ein deutlich vielfältigerer Sport als Laufen auf dem Asphalt, denn beim Geländelauf wird jede einzelne Muskelfaser in deinen Knöcheln beansprucht. Läufst du z.B. am Berg, bekommt etwa deine Oberschenkelmuskulatur ordentlich zu arbeiten. Auf einem unebenen Waldboden hingegen ist besonders dein Gleichgewichtssinn gefragt: In einem Labyrinth aus Bäumen, Felsbrocken und Bachquerungen musst du lernen, dich gut zu koordinieren. 

Tipp vom Experten:

Auf sehr hügeligem Gelände verwenden die meisten Trailrunner Laufstöcke als Ausrüstung, um die Höhenmeter leichter zu überwinden: Sie wenden eine Technik an, die dem Nordic Walking ähnelt. Dabei trainierst du deinen Oberkörper und insbesondere deine Schultern, sowie deinen Rücken und sogar deinen Trizeps.

3. Fühl dich wie auf Wolken

Das Laufen auf Asphalt oder einem Betonboden kann deinen Bewegungsapparat ganz schön beanspruchen. Egal, wie toll deine Laufschuhe sind: Mit jedem einzelnen Schritt belastest du mit deinem gesamten Körpergewicht deine Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder. Weichere Böden hingegen wirken abfedernd. Lauf mal in einem Nadelwald – du wirst dich wie auf Wolken fühlen!

Setz auf gutes Equipment

Die richtigen Trailrunning-Schuhe sind wichtig, wenn du regelmäßig im Gelände läufst. Nur so schonst du deinen Körper. 

Ein Trailrunner läuft einen Berg hinauf

4. Spür, wie die Landschaft an dir vorbeizieht

Du läufst auf einer endlos langen, breiten Asphaltstraßen und bemerkst nicht einmal richtig, dass du vorankommst? Auf verschlungenen Trails, die von Steinen, Wurzeln oder Felsen gesäumt sind, spürst du deine Pace viel besser. Acht Minuten pro Kilometer werden dir plötzlich schnell vorkommen. Auch wenn du dir das am Anfang kaum vorstellen kannst: Ein bisschen Übung und du wirst über Wurzeln und Steine nur so hinweg flitzen!

Über Marcel Höche:

Trail runner

Marcel ist ein adidas TERREX Pro Athlete, ehemaliger U-23-Meister im 6-Stunden-Lauf, Weltmeister im 12-Stunden-Lauf und World’s Toughest Mudder Vice Champion. Sport ist ein besonders wichtiger Teil seines Lebens: Marcel liebt es, andere zu ermutigen, aktiv zu werden. 

***

BEWERTE DIESEN ARTIKEL

adidas Runtastic Team Ein paar Kilo verlieren, aktiver und fitter werden oder die Schlafqualität verbessern? Das adidas Runtastic Team gibt dir nützliche Tipps und Inspirationen, um persönliche Ziele zu erreichen. Alle Artikel von adidas Runtastic Team anzeigen »

Schreibe einen Kommentar