„Und was mache ich nach den 12 Wochen?“ (Manja Woche 9/10)

Blond woman with glasses

Begleite Manja auf ihrem Weg mit Runtastic Results – jede Woche hier auf dem Runtastic Blog. Manja ist Mutter und Ehefrau, hat einen Vollzeitjob und ist bereit, ihr Leben umzukrempeln. Wir sind überzeugt, dass dich ihre Story inspirieren wird. Workout für Workout. Jetzt steht Woche 9 und 10 auf dem Plan. Und hier findest du alles über Woche 8, falls du sie verpasst hast.

Meine neunte Woche:
Diese Woche hat uns eine gute Freundin in unserer kleinen Hütte besucht. Meine beste Freundin Karen, um genau zu sein. Sie ist einfach umwerfend und steht mein Leben lang schon hinter mir. Es war großartig, sie mal wieder zu sehen!

Workout 1: Ich hatte überhaupt keine Lust auf das Workout. Kaffee trinken und mit Karen plaudern wäre mir viel lieber gewesen. Aber ich habe das Workout natürlich trotzdem gemacht. Während Karen Kaffee trank und ein Buch las. Diesmal war das Training echt hart und kam mir ewig lang vor. Danach haben ich mich auf den Stuhl neben Karen fallen lassen und sie meinte nur: „Was, du bist schon fertig?“ Ähm, war wohl doch nicht so lang, das Workout. Den Kaffee inklusive einer laaaangen Unterhaltung mit Karen habe ich mir danach natürlich nicht nehmen lassen 🙂

Eine Mutter und ihre beiden Kinder liegen am Boden und zeigen ihre Zungen

Workout 2: Uff! Diese Workouts werden immer anstrengender. Aber naja, ich bin ja mittlerweile schon in Woche NEUN… unglaublich, oder?! Ich kann’s fast nicht glauben, die Zeit verfliegt. Es kommt mir vor, als hätte ich gerade erst angefangen. Heute habe ich zum ersten Mal überlegt, was ich nach den 12 Wochen wohl tun soll. Einfach nur laufen? Nochmal von vorne beginnen? Ich weiß nicht recht, im Moment habe ich noch keinen klaren Plan.

Workout 3: Ich habe den PERFEKTEN Zeitpunkt für mein Workout gefunden – wenn die Kids nicht in den Nähe sind! (Zu ihrem eigenen Schutz.) Versteht mich nicht falsch, ich liebe meine Kinder von Herzen. Und es ist nicht ihre Schuld, dass ich Burpees und Walking Lunges hasse. Aber wenn ich gerade Wall Sits mache, mir dabei auf die Lippen beiße, um nicht zu schreien, und mich auf meine Atmung konzentriere – und dann kommt mein süßes, blondes, 9-jähriges Monster angetanzt und sagt „Wow! Das sieht gemütlich aus. Machst du gerade Pause?“, ja dann ist’s vorbei mit meiner Konzentration und ich denke bloß noch „Lass die Kids am Leben, lass die Kids am Leben…“. Gestern zum Beispiel war ich gerade dabei meine Burpees zu machen, als die Kinder anfingen, lautstark darüber zu streiten, welche Farbe die beste für eine Lunchbox sei. „Ruhig Blut, Manja, lass die Kids am Leben…“

Mutter wird von ihrer Tochter umarmt

Ich habe aber auch noch eine wirklich süße Story für euch. In letzter Zeit habe ich mit meinen Kindern öfters darüber gesprochen, dass wir positive statt negativen Worten verwenden sollten, um die Gefühle der anderen nicht zu verletzen. Es ist beispielsweise nicht nett, jemanden als „fett“ zu bezeichnen. Ich sagte also, dass es mich kränken würde, wenn mich jemand als fett beschreiben würde. Dann kam mein Sohn, umarmte mich und meinte: „Du bist nicht fett, Mama, du bist gemütlich.“ Hach, ich liebe sie, meine Kids!

Eure Manja

Meine zehnte Woche:
Unser Urlaub in Dänemark ist vorbei und wir sind wieder daheim. Der Urlaub war toll, aber ich bin trotzdem froh, meinen Alltag wieder zu haben. Seit Kurzem sprechen wir beim Essen daheim immer darüber, was wir eigentlich auf dem Teller haben – so lernen meine Kids ein bisschen mehr über Proteine, Kohlenhydrate, Obst, Gemüse, gesunde Fette und Zucker. Ich möchte ihnen bewusst machen, dass es vor allem um Ausgewogenheit geht. Dann ist auch hin und wieder ein bisschen Zucker okay. Jeder kommt mal dran und darf sagen, welche Nahrungsmittelgruppen auf dem Teller angerichtet sind. Den Kindern macht das richtig Spaß. Und ich freue mich, dass wir das gemeinsam als Familie machen. So unterstützen mich sogar meine Kleinen!

Workout 1: Wow, heute war echt heftig. Ich glaube, ich brauche einen kleinen Snack nach den Workouts, um wieder Kraft zu tanken. Meistens esse ich gleich eine richtige Mahlzeit, aber die Zubereitung dauert eine Weile. Ein Snack gleich nach dem Training wäre sicher keine schlechte Idee. Übrigens, ich finde, Flat Out Burpees sollten eigentlich Drop Dead Burpees heißen… die sind ja tödlich!

Frau beim Training zuhause

Workout 2: Dieses Core-Workout heute hat mir echt gefallen. Ja, meine Bauchmuskeln haben gebrannt wie verrückt, aber es war cool.

Workout 3: Uff, ich weiß, ich wiederhole mich… aber DAS war das härteste Workout überhaupt. Morgen habe ich sicher einen schrecklichen Muskelkater in den Armen. Das Foto bringt mich immer zum Lachen, weil ich weiß, was ich da gedacht habe: „Was zum Teufel tu ich hier?“

Blonde Frau in ihrer Wohnung, schaut auf ihre Trainingsmatte

Der Tag nach Workout 3: Ha! Ich habe keine Schmerzen in den Armen. Ich dachte echt, ich würde einen Muskelkater spüren heute. Vielleicht, weil ich so brav gedehnt habe nach dem Workout? Bei den vorhergehenden Workouts habe ich darauf vergessen… und am Tag danach immer mit Muskelkater dafür bezahlt.

Frau macht Hampelmannsprünge in ihrer Wohnung

Workout 4: Echt? Schon wieder Jumping Jacks? Grrrr… noch dazu fünf Runden! Gar nicht lustig. Aber: Ich hab sie alle durchgehalten.

Die letzten drei Urlaubswochen haben mich und meine Gesundheitsziele auf eine harte Probe gestellt. Ich wollte nicht zu streng mit mir sein, hatte aber auch Angst, wieder in alte Ernährungsmuster zu verfallen. Das war alles gar nicht so leicht, aber im Endeffekt bin ich mit nur 1 kg mehr nachhause gekommen. Und jetzt finde ich gerade zurück in meine Routine und zu meinen gesunden Essgewohnheiten. Ich weiß also, wo meine Schwächen liegen, aber ich weiß auch, wie ich dagegen ankämpfen kann! Fühlt sich toll an, wenn man die Kontrolle behält.

Eure Manja

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