Fettburner Bike? So nimmst du durch Radfahren ab

Three men biking

Mehr und mehr Menschen finden Radfahren cool und so ziemlich jeder, der ein Rad besitzt, dreht hier und da mal eine Runde durch die Nachbarschaft. Überraschenderweise sind es jedoch nur wenige, die voll und ganz ausnutzen, was Radfahren für sie auf dem Sektor Abnehmen zu bieten hat.

Zwei Frauen fahren Rad

Wenn du noch nicht darüber nachgedacht hast, wie gut Radfahren für deine Gesundheit ist, gibt es gute Neuigkeiten für dich: Radfahren hilft dir dabei, nervige Fettpölsterchen kontinuierlich abzubauen, es senkt dein Risiko, an Diabetes zu erkranken oder Herzkreislaufleiden zu entwickeln und verbessert dein Gedächtnis. Außerdem beschert es dir einen tieferen, entspannteren Schlaf. Wie kannst du also diese enormen Vorteile vom Fahrradfahren für dich nutzen, die das Radfahren für deine Gesundheit und deine Form hat?

1. Gönn dir ein ausgiebiges Frühstück bevor du losfährst

Nichts bringt deinen Stoffwechsel in Schwung, wie ein gesundes und ausgiebiges Frühstück. Du denkst vielleicht: Ein großes Frühstück? Aber ich will doch abnehmen! Das Problem ist: Wenn du etwa das Frühstück auslässt, wird dein Körper beginnen, Muskeln anstatt Fett zu verbrennen und Fett einlagern. Der Körper behält dann einfach mehr von dem zurück, was er später noch brauchen kann. Meistens bedeutet das, dass er überschüssiges Fett speichert – was du aber eben genau verhindern möchtest.

2. Vermeide es, beim Radfahren zu essen

Wenn du die richtige Menge des richtigen Essens zur richtigen Zeit zu dir nimmst, wird alles wie am Schnürchen laufen und du beugst Magenprobleme während des Fahrens vor. Das American College of Sports Medicine (ACSM) empfiehlt die Aufnahme von 30 bis 60 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde körperlicher Anstrengung. Leider nehmen sich das nur wenige Sportler zu Herzen. Der Durchschnittsmensch kann nur etwa 1 Gramm Kohlenhydrate pro Minute verdauen, egal wieviel er davon zu sich genommen hat. Wenn du daher viele Kohlenhydrate auf einmal isst, können diese ohnehin nicht auf einmal verdaut werden, und der Darm gibt nur langsam Glukose aus dem Essen ins Blut ab. Du kannst deine Resorptionsgeschwindigkeit also nicht erhöhen, sondern nur das Risiko, deinen Magen zu überfordern – und das ist das letzte, was du dir beim Radeln wünschst.

Drei Männer fahren mit dem Rad bergauf

3. Zieh dich nicht zu warm an

Gib dich nicht der Versuchung hin, es beim Radfahren mit der High-Tech-Ausrüstung zu übertreiben – du brauchst diesen Firlefanz nämlich nicht! Was fürs Schifahren, Eislaufen oder Gassi gehen mit dem Hund gilt, gilt auch fürs Radfahren: Der Lagenlook ist immer eine gute Idee. Und vergiss nicht: Cotton kills – halt dich fern von Baumwolle! Nach fünf Minuten Radfahren wirst du bemerken, dass dir viel wärmer ist, als gedacht. Vielleicht beginnst du auch zu schwitzen – dann wäre es sehr unangenehm, wenn du zu dick angezogen bist. Wenn du mehrere Schichten übereinander trägst, kannst du dich einfach besser anpassen, falls du die Außentemperatur falsch eingeschätzt hast. Wolle oder Kunstfaser halten dich immer warm, auch wenn du schwitzt.

4. Iss viel Gemüse und fettarmes Protein

Wer durch Radfahren abnehmen will, weiß das natürlich schon längst: Grüne, blättrige Gemüsesorten sind eine großartige Folsäurequelle und kurbeln die Produktion roter Blutkörperchen an. Das macht sie sehr gesund und dich fit – und Radfahren wird dich weniger Anstrengung kosten. Nussbutter, wie Mandel- oder Erdnussbutter, sind eine großartige Quelle für mageres Protein. Ein bisschen was davon auf einer Scheibe Vollkornbrot ergibt einen tollen Energieboost vor dem Radfahren. Eine Portion Fisch, Huhn oder Pute ist eine andere gute Quelle für wichtiges Protein, das du für eine längere Radtour brauchst.

5. Heb dir das anstrengendste Stück zum Schluss auf und nutz deinen Arbeitsweg

Studien haben gezeigt, dass verstärkter Sauerstoffverbrauch nach der Trainingsbelastung (der Nachbrenneffekt oder EPOC) gut zum Abbau von Fettreserven beiträgt. Daher lohnt es sich, kurz vor dem Ende deines Rad-Workouts nochmal so richtig ans Limit zu gehen. So hilfst du deinem Körper dabei, mehr Fett zu verbrennen. Um deinen Trainingserfolg zu verstärken, hilft dir der Hometrainer noch zusätzlich nach einer Radtour.  

Hast du dir außerdem schon mal überlegt, statt mit dem Auto mal mit dem Rad in die Arbeit zu fahren? So nutzt du deine Zeit besonders effizient und brauchst dir keine Gedanken zu machen, wann und wie du heute wieder dein Workout unterbringst.


Über Jennifer:

Jennifer O'Neal

Jennifer O’Neal ist schon ihr ganzes Leben lang begeisterte Radfahrerin und liebt eine Radtour im Freien genauso wie ihr Indoor-Bike. Ihre Beiträge werden regelmäßig auf allexercises.net veröffentlicht, einer führenden Test- und Informationsplattform für Hometrainer.

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